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Uetersener Nachrichten

22. Oktober 2017 | 12:22 Uhr

Parteitag : SPD tritt einmütig auf

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Große Einmütigkeit im SPD-Kreisverband Pinneberg. Bei einer Gegenstimme haben die 75 Delegierten eines „Außerordentlichen Kreisparteitags“ am Sonnabend in Elmshorn die „Pinneberger Grundsätze zum Regierungsprogramm“ (wir berichteten) verabschiedet.

shz.de von
erstellt am 13.Nov.2011 | 21:02 Uhr

Der Kreisverband wird beim Landesparteitag Anfang Februar beantragen, das 62-Punkte-Papier in das Landeswahlprogramm einzuarbeiten.

Der Haseldorfer Landtagskandidat Thomas Hölck gab sich kämpferisch: „Am 6. Mai 2012 um 18.01 Uhr steht fest: Wir werden wieder regieren, und Torsten Albig wird Ministerpräsident sein“, sagte er. Zusammen mit den Landtagskandidaten Kai-Oliver Vogel, Beate Raudies und Johanna Skalski stellte er die Pinneberger Punkte vor. Die A20 soll zügig ausgebaut werden. Die Elbvertiefung sei sinnvoll, aber: „Wir brauchen einen Fonds zur Entschlickung der Häfen“, so Hölck. Die Expressbahn nach Elmshorn müsse endlich gebaut, der Lärmschutz an den Gleisen verbessert werden. Sozialer Wohnungsbau soll energetisch auf neustem Stand vorangetrieben werden. Raudies forderte, die Kürzung für das Frauenhaus Wedel zurückzunehmen. Skalski trat für eine kostenfreie Ausbildung von Altenpflegern und die Einführung einer Familienpflegezeit ein. Der Ausbau erneuerbarer Energien soll erleichtert werden. Vogel verlangte die kostenfreie Kita für Drei- bis Sechsjährige, mehr Ganztagsplätze und Schulsozialarbeit. Regional- und Gemeinschaftsschulen sollen zusammengefasst werden. Öffentliche Aufträge seien nur an Betriebe mit Tarifverträgen oder Mindeststundenlöhnen in Höhe von 8,50 Euro zu übergeben.

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