zur Navigation springen
Uetersener Nachrichten

23. August 2017 | 10:12 Uhr

Anbau : Spatenstich an der Esinger Wache

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Im Beisein von Esinger Feuerwehrleuten, Bürgern, Politikern, Verwaltungsmitarbeitern sowie Planern und Bauleuten erfolgte am Mittwoch, dem 7. März, der erste Spatenstich für die lang ersehnte Erweiterung der Feuerwache Esingen.

Bis Ende November soll an das bestehende Feuerwehrgebäude eine weitere Fahrzeughalle mit fünf Stellplätzen für Löschfahrzeuge, Gerätewagen und eventuell auch einmal ein Drehleiterfahrzeug entstehen. Zudem wird es in der 317 Quadratmeter großen Halle einen Waschplatz für die Fahrzeuge geben. Außerdem wird ein 230 Quadratmeter großer Sozialtrakt mit Alarmgarderoben, Umkleide- und Sanitäranlagen sowie Lager und Gerätewartbüro entstehen. Derzeit stehen der Feuerwehr Esingen in der Wache 504 Quadratmeter zur Verfügung, nach Fertigstellung der weiteren Fahrzeughalle und des neuen Sozialtraktes werden es 1145 Quadratmeter sein.

Die politischen Beschlüsse für die Anbauten sind entsprechend der Feuerwehrbedarfsplanung erfolgt und liegen bereits seit 2010 vor. Doch die behördliche Genehmigung des am 30. November 2010 eingereichten Bauantrages erfolgte erst am 16. September 2011, da für den Bereich an der Feuerwache erst noch ein Bebauungsplan aufgestellt werden musste. „Wir sind froh, nun endlich loslegen zu können. Noch einen Winter sollen Feuerwehrfahrzeuge nicht draußen stehen“, so Bürgermeister Roland Krügel. Er nahm gemeinsam mit Gemeindewehrführer Dirk Lolies, dem Esinger Wehrführer Günther Pieper, dem Ersten Stadtrat Klaus Früchtenicht (SPD) und Diplom-Ingenieurin Katja Tewes vom Architektur- und Ingenieurbüro Butzlaff & Tewes den ersten Spatenstich vor. Für die Bauinvestition, zu der auch die Neuanlage von Pkw-Stellplätzen und die Oberflächenentwässerung der Außenanlagen (neue Regenwasserleitungen und Staukanäle) gehören, sind etwa 1,5 Millionen Euro geplant. Der Neubau wird als eingeschossiger Massivbau überwiegend aus Mauerwerk mit Pultdach über der Fahrzeughalle und Flachdach über dem Sozialtrakt ausgeführt.

Zuständig für die Planung und Ausführung des Hochbaus ist das Architektur- und Ingenieurbüro Butzlaff & Tewes, für den Tiefbau ist das Ingenieurbüro Dänekamp + Partner zuständig und für die weitere Baubegleitung die Ingenieursgesellschaft Haartje. „Nach Ausschreibung und Vergabe wird die Erweiterung unserer Feuerwache vorwiegend von Firmen aus der Region ausgeführt“, betonte Bürgermeister Roland Krügel. Er wünschte gutes Gelingen und sprach die Hoffnung aus, dass diese Erweiterung der Esinger Feuerwache die letzte Erweiterung sein möge.

Da die Pkw-Stellplätze auf die bisherige Osterfeuer-Fläche verlegt werden, wird das Osterfeuer künftig kleiner ausfallen, aber eine Fläche mit Schotterbefestigung erhalten.

zur Startseite

von
erstellt am 07.Mär.2012 | 20:39 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert