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Uetersener Nachrichten

18. Oktober 2017 | 12:09 Uhr

Handball : Spannung bis zum Ende

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Am Sonnabendabend fehlten den 2. Herren des TuS Esingen im Heimspiel gegen den TH Eilbeck II fünf Spieler. Dafür half Jan-Henning Himborn aus, so dass zumindest drei gelernte Rückraumkräfte zur Verfügung standen. Die Gäste hatten Anwurf und mit Boris Brandt einen Akteur, dem es in den ersten zehn Minuten immer wieder gelang, die eigenen Mitspieler in Szene zu setzen. TuS-Torwart Jan-Michael Bruhn war aber von Beginn an hellwach und parierte zahlreiche Würfe. Im Angriff lief es bei den Torneschern dann langsam besser und über die Außen Florian Dheilly und Bastian Geertz sowie Patrick Hoppe am Kreis erarbeiteten sie sich bis zur 15. Minute eine 9:6-Führung.

shz.de von
erstellt am 06.Feb.2012 | 20:51 Uhr

In der zweiten Hälfte des ersten Durchgangs stand die Esinger Deckung besser. „Die teilweise sehr geschickten Anspiele der Eilbecker an den Kreis wurden unterbunden und aus den so erzielten Ball-gewinnen konnten immer wieder eigene Angriffe aufgezogen werden“, lobte TuS-Betreuer Hans-Günter Voß. Die Hamburger verkürzten nach einer Auszeit auf zwei Tore. Im TuS-Team kamen nun zwar auch Meikel Schacht und Tobias Lißner auf Betriebstemperatur – doch leider hielt nun auch wieder ein gewisser Schlendrian bei der Chancenverwertung Einzug. Voß hatte ganz genau mitgezählt: „Zwischen der 15. und 30. Minute hatten wir 20 Angriffe, als Tempogegenstöße oder im gebundenen Spiel, haben aber nur neun Treffer erzielt!“ Trotzdem führten die Esinger zur Pause noch mit 18:12. Die zweite Halbzeit begann der TuS dann mit drei Geschenken an den Gegner, die dieser dankend annahm: So war der Abstand nach dreieinhalb Minuten von sechs auf drei Tore geschrumpft. Zwei Schacht-Kracher und Himborns zweites Tor stellten den alten Vorsprung wieder her und anschließend wurde dieser sogar noch ausgebaut: In der 48. Minute führten die Tornescher mit acht Treffern. TuS-Torwart Yannick Hellmich hatte einen Siebenmeter pariert und Hoppe, Schacht sowie Lißner die Tore 27, 28 und 29 erzielt. Die Gäste steckten aber nicht auf und in den letzten zwölf Minuten lief im Esinger Angriff plötzlich nichts mehr zusammen: „Fehlpässe und Fehlwürfe wechselten sich ab und unser Rückzugsverhalten bei Ballverlusten war eine Katastrophe“, schimpfte Voß. So konnten die Hamburger einen Tempogegenstoß nach dem anderen spielen und der Esinger Vorsprung schmolz dahin, bis in der 56. Minute der 30:30-Ausgleich fiel. Den Gästen ging allerdings mit zunehmender Spieldauer, den greifbaren Sieg vor Augen, das Zielwasser aus, so dass Bruhn noch einige Würfe entschärfen konnte. Die Erlösung aus Esinger Sicht dann in der 58. Minute, als Lißner nach einer Körpertäuschung das 31:30 gelang. Die Eilbecker versuchten in der Schlussphase noch einmal alles – doch mit Glück rettete Esingen II den Sieg ins Ziel.

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