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Schulweghitparade : Spannender Wettstreit der Schüler

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Ungewöhnliches schallt in der Holmer Aula aus Schülermündern. „Ruhe“ werden Zweitklässler ermahnt, die ihre Aufregung in lauten Unterhaltungen mit dem Nachbarn versuchen zu kanalisieren. Denn Spannendes tut sich auf der Bühne und man muss ganz genau zuhören. Manfred Winkler mit seiner „Schulweghitparade“ stellt das Wissen der Kleinen in Sachen Verkehr und Sicherheit auf die Probe.

shz.de von
erstellt am 16.Mär.2015 | 21:09 Uhr

Dies ist eine Kooperation der Bildungseinrichtungen für Holm, Heist, Moorrege und der Haseldorfer Marsch mit dem Polizeihauptkommissar. Die Schüler hatten zuvor einen bunten Strauß an Liedern bekommen, die sich rund um das Thema Verkehr drehen und einstudiert wurden. Während der Hitparade übernahm der Heistmer Schulchor unter der Leitung von Natascha Getmann die stimmliche Führung, die Mädchen und Jungen schmetterten dann kräftig mit.

150 Kinder verfolgten, wie ihre Schulvertreter auf der Bühne Bilderrätsel lösen mussten. Außerdem nahm Winkler, der übrigens über einige Entertainerqualitäten verfügt, Anleihen bei der Michael-Schanze-Show „1, 2 oder 3“.

Das Endergebnis sollte nicht im Mittelpunkt stehen, hatte der Polizist vorher ausgegegeben. Die meisten Punkte holten die Moorreger Grundschüler. Doch nicht jeder kommt mit einem Zweiten, Dritten oder Vierten Platz klar und so wurde schon von Schülern die Frage aufgeworfen, ob alle Punkte richtig vergeben wurden und die Holmer Rektorin Andrea Zwack auch korrekt addiert hatte.

In Zeiten der Einsparungen und Schließungen von Polizeistationen wird auch immer mal wieder über die Arbeit der Beamten an Schulen nachgedacht. Derzeit gilt die Regel, dass ein Mitarbeiter für 100000 Einwohner zuständig ist, im Kreis Pinneberg also drei. Dabei ist das Arbeitsspektrum deutlich erweitert worden. Nicht mehr nur um das Thema Verkehr mit Schulweghitparade und Fahrradprüfung kümmert sich Winkler. Prävention ist hinzugekommen, und so werden etwa die Viertklässler gebrieft, wie sie sich gegenüber den Großen verhalten können, wenn sie in eine Gemeinschaftsschule oder aufs Gymnasium wechseln. „Das ist ein tolles Angebot“, ist jedenfalls die Schulleiterin für den Erhalt. „Die Zusammenarbeit klappt seit 20 Jahren ganz hervorragend.“

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