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Nachkriegserlebnisse : Spannende Geschichte erlebt?

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die „Uetersener Frauengeschichtswerkstatt“ hat während der vergangenen Jahre schon einige Projekte erarbeitet, so eine beeindruckende Ausstellung und einen Geschichtskalender mit lokalem Hintergrund (zu erwerben ist dieser bei der Gleichstellungsbeauftragten im Rathaus, 04122/714222). Annette Schlapkohl, Historikerin aus Tornesch, und Christiane Greve, Gleichstellungsbeauftragte im Uetersener Rathaus, laden Frauen jetzt zu einer neuen Themenreihe der Geschichtswerkstatt ein, die sich mit der Situation in Uetersen während der Nachkriegsjahre befassen soll.

Wie war es damals in der Rosenstadt? Was hat die Menschen bewegt? Wie meisterten die Bürger ihren Alltag? Gibt es persönliche Erfahrungen, die geeignet sind, erzählt und niedergeschrieben zu werden?

Christiane Greve und Annette Schlapkohl möchten diesbezüglich Licht ins Dunkel bringen und freuen sich, wenn sich weitere Frauen der Gruppe anschließen, die sich erstmals am 21. Oktober im Rathaus trifft (Raum 117, Trakt der Selbstverwaltung, 18 Uhr).

Willkommen sind auch Frauen, die nach ihrer Vertreibung und Flucht 1945 in Uetersen angekommen sind. Auch als Kinder. Wie wurden sie damals empfangen? Wie mussten sie sich in die Gesellschaft einbringen? Wie war Uetersen damals aufgestellt?

Es gibt sicherlich viel Spannendes zu berichten, das es wert ist, in einem Buch festgehalten zu werden. Das ist eines der Fernziele der neuen Geschichtswerkstattrunde. Die Zusammenkünfte finden monatlich statt. Der Termin im November steht bereits fest, es ist der 25. November. Erstmals wird mit der Frauengeschichtswerkstatt in Tornesch kooperiert. Die Ergebnisse beider Kreise münden in eine gemeinsame Präsentation, die für 2017 geplant ist.

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erstellt am 09.Okt.2015 | 21:25 Uhr

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