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Uetersener Nachrichten

15. Dezember 2017 | 08:05 Uhr

Späte Erlösung für TSV

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die 1. Frauen des TSV Uetersen haben zu viele Bälle, darunter zwei Siebenmeter, beim Tabellenfünften Rellingen weggeschenkt. So konnte man sich nie entscheidend absetzen.

shz.de von
erstellt am 14.Feb.2012 | 21:27 Uhr

Zur Pause lag Uetersen gar mit zwei Toren (12:10) hinten. Das erste Tor nach dem Wechsel erzielte Rellingen (13:10). Nach dem 13:14 (Kemmer und dreimal Kraeft) für den TSV in fünf Minuten nach der Pause konnte Rellingen zwar ausgleichen (14:14), doch dann ging der TSV immer mit einem oder zwei Toren in Führung. Dieses Wechselspiel, TSV-Führung – Ausgleich, gab es bis zur 55. Minute (20:20). Dann erzielten Wegner, Ahrens und Heinsohn eine Drei-Tore-Führung, die nur noch zum 21:23-Endstand per Siebenmeter von Rellingen verkürzt werden konnte. „Die Rellingerinnen liegen uns. Die haben wir auch schon im Hinspiel besiegt“, so TSV-Torfrau Anja Bredow nach dem Spiel. Zu übersehen war allerdings nicht, dass es auf beiden Seiten viel Krampf und wenig Handball gab. Diesem Niveau passte sich auch der Schiri an, der ein in den Arm greifen beim Tempogegenstoß von Kraeft nicht ahndete. Das war eine klare Rote Karte, zumal sich die TSVerin auch noch dabei verletzte und behandelt werden musste. Dazu musste die agile TSV-Angreiferin auch noch vorrübergehend ausscheiden. Beste Werferinnen beim TSV: Heinsohn (9/5 Siebenmeter), Kraeft (5), Wegner (4/1). u Handball: Uetersens Männer gewinnen 33:30 beim Tabellenletzten AMTV IISchwerer getan als erwartet haben sich die 1. Männer des TSV Uetersen beim 30:33 (15:16)-Auswärtssieg gegen den Tabellenletzten AMTV II. Im Fokus stand dabei die Abwehr (ohne Torwart Boje, dafür Kai Röhl und Sören Lötje), die nicht richtig in Tritt kam. Dieses wurde dann allerdings im Angriff, der ohne Alexander Farr auskommen musste kompensiert, wobei Maximilian Ladiges sieben Feldtore erzielen konnte. Die erste Halbzeit war schon eng, da lag der TSV zur Mitte sogar im Hintertreffen, bis zum Halbzeitpfiff erspielte man sich dann einen Vorteil. Nach dem Wechsel plätscherte die Begegnung dann dahin, wobei Uetersen immer mit drei bis vier Toren führte. „Am Ende haben wir doch das Spiel locker nach Hause gefahren“, so Trainer Marc Neumann. Das Saisonziel – nicht absteigen – ist lange erreicht und als Tabellenführer macht man sich schon Gedanken, was am Ende der Saison (Aufstieg?) passieren könnte. Man schaut sich schon den Markt an. Am Sonntag kommt es nun zum schweren Derby um 16.15 Uhr (Seminarstraße) gegen Elmshorn. (er)

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