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Uetersener Nachrichten

20. Oktober 2017 | 13:12 Uhr

Projekt : Soziales Engagement und Solidarität

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Zu den Zielen der Klaus-Groth-Schule, die mit dem neuen Schuljahr ihr zehnjähriges Bestehen begeht, gehören nicht nur, allen Kindern und Jugendlichen gleiche Bildungschancen zu eröffnen und sie an eigenverantwortliches Lernen heranzuführen, sondern auch, ihnen demokratisches und soziales Verhalten zu vermitteln.

shz.de von
erstellt am 01.Jul.2013 | 21:23 Uhr

Auch in diesem Sommer wurde kurz vor Schuljahresende die Projektwoche „Soziales Engagement“ ausgerichtet. 16 Schülerinnen und Schüler des siebten Jahrgangs haben sich unter Leitung ihrer Lehrer Anke Schlensker und Marc Karbowski kreisweit in den vier Sozialkaufhäusern der AWO Bildung und Arbeit in Pinneberg, Uetersen, Wedel und Elmshorn engagiert. „Bereits 2012 war diese Zusammenarbeit erfolgreich und auch diesmal ging es darum, dass die Schüler in den Sozialkaufhäusern mithelfen und erkennen, worin das Soziale in diesen AWO-Einrichtungen besteht“, so Wolfram Gambke, Projektleiter AWO Bildung und Arbeit gemeinnützige GmbH. Er stand den Jugendlichen bei der Beantwortung von Fragen rund um den sozialen Gedanken und den Sinn von AWO-Sozialkaufhäusern zur Verfügung. Denn die Schüler halfen in den Sozialkaufhäusern beim Sortieren von gespendeten Haushaltswaren, Kleidung und Büchern oder beim Transport von kleineren Möbelstücken mit.

Ihnen wurde dabei bewusst, wie wichtig es ist, Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, Solidarität zukommen zu lassen. „An einem Sozialkaufhaus ist sozial, dass bedürftige Menschen hier für wenig Geld einkaufen können und dass Menschen, die lange arbeitslos sind oder aus Krankheitsgründen keine Erwerbsmöglichkeit haben, hier mitarbeiten dürfen“, so der Siebtklässler Jannik. Ihre Erfahrungen, Erkenntnisse und Eindrücke haben die Jugendlichen in einem Bericht zusammengefasst. Und dazu gehörte auch die Feststellung: „Die Spenden werden gebraucht und werden einem guten Zweck zugeführt.“

Hier und da kamen die Jugendlichen auch ins Staunen, denn unter den Spenden, die sie im Laufe ihrer Woche in den Sozialkaufhäusern einsortiert haben, war auch eine mechanische Kaffeemühle. So ein Utensil der Küchenausstattung vergangener Zeiten hatten die meisten der Siebtklässler noch nie gesehen.

Ins Blickfeld der Jugendlichen gelangte auch ein aus Musikinstrumenten gestaltetes „Kunstobjekt“. Es hat eher dekorativen Nutzen und so schenkte das Sozialkaufhaus die Installation den Teilnehmern der Projektwoche. Das Objekt soll einen Platz in der Schule erhalten und an die Soziale Woche 2013 erinnern.

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