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Neujahrsgespräch : Soziale Aspekte bleiben wichtig

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Gestern traf sich der Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Ernst Dieter Rossmann mit dem Bürgermeister Wedels, Niels Schmidt, und Vertretern der Stadt zum Neujahrsgespräch.

Großes Thema insbesondere: die Wohnraumoffensive des Landes. Gerade auch Rossmann war es in der Vergangenheit, der die aus Hamburg in den Kreis Pinneberg herüberschwappende Wohnungsnot schon frühzeitig erkannt hatte und das Thema ganz oben auf die „To-do-Liste“ zumindest seiner Politik und der der Kreis-SPD setzte. Exzessiv steigenden Mietpreisen und für Geringverdiener teilweise kaum noch bezahlbarer Wohnraum als Konsequenz sind für den Politiker schon länger ein Alarmzeichen, dass dringend etwas getan werden muss.

„Das Mietniveau in Wedel ist besonders hoch“, sagte Rossmann und bedauerte die von der schwarz-gelben Regierung durchgeführte Streichung der Heizkostenzuschüsse für Wohngeldempfänger. „Das war für jene die hohe Mieten haben noch immer eine wichtige Entlastung. Die SPD strebt eine Wiedereinführung dieses Mietkostenzuschusses an“, so Rossmann und weiter: „Wir brauchen in Deutschland mehr sozial geförderten Wohnungsbau.“ Rossmann hat dabei nicht große Siedlungen am Stadtrand vor Augen, sondern favorisiert Wohnraumvermischung und eine damit einhergehende, bessere Integration.

Bei der Frage zu der von Wedel schon lange gewünschten Ortsumgehung im Norden der Stadt dämpfte Rossmann die Erwartungen. Der Verkehrswegeplan des Bundes sei ohnehin „unterfinanziert“. Angesichts vieler anderer aktueller und drängender Verkehrsprojekte (A 20, Nord-Ostsee-Kanal, allgemeine Sanierung von Autobahnen und Brücken), nannte Rossmann Wedels Entscheidung „sehr weise“, zunächst nicht mit rund 500000 Euro Planungskosten in Vorlage zu gehen sondern so lange zu warten, bis es realistisch erscheint, dass einer derartigen Ortsumgehung im Verkehrswegeplan eine Vollfinanzierung zugestanden wird.

Für Rossmann jedenfalls ist Wedel „immer hochinteressant“ und werde insbesondere durch die Planungen am Hafen immer attraktiver.

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erstellt am 24.Jan.2013 | 19:48 Uhr

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