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Versammlung : Sozialdemokraten mit großem Ziel

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

„Wir werden alles uns Mögliche unternehmen, dass Tornesch in drei Jahren endlich wieder einen roten Bürgermeister bekommt. Es wird Zeit. Unsere Stadt braucht dringend neuen Wind an der Spitze.“ Mit diesen Worten stimmte der Erste Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Manfred Mörker seine Genossinnen und Genossen auf die bevorstehenden Ziele und Aufgaben ein.

Und zu diesen Aufgaben gehört auch die Mitgliederwerbung, die intensiviert werden soll. Daher werde sich die Mai-Ausgabe von „Unser Tornesch“ schwerpunktmäßig mit der Bedeutung und den Auswirkungen der Kommunalpolitik auf die Einwohner von Tornesch beschäftigen, kündigte Manfred Mörker an. Aktuell zählt der SPD-Ortsverein 52 Mitglieder. Die zur Jahresversammlung Anwesenden gedachten der im Berichtszeitraum verstorbenen Mitglieder Gretl Sandhöfer und Rolf König

. In seinem Jahresbericht hob Manfred Mörker die Veranstaltungen zur Europawahl mit der Europapolitikerin Ulrike Rodust in Heidgraben sowie eine Veranstaltung mit der Elmshorner Genossin Dörte Köhne-Seiffert hervor. Die Arbeit und Unterstützung der Bürgerinitiative „Dorfbahnhof? Nein Danke!“ durch SPD-Mitglieder erwähnte der Vorsitzende lobend, aber er sparte nicht mit Schelte Richtung CDU Tornesch.

„Die CDU versucht, wie im Bund, unsere SPD-Themen zu vereinnahmen und versucht, wie auf Landesebene, statt mit Argumenten mit Polemik auf sich aufmerksam zu machen.“ Als Beispiele führte Manfred Mörker die „CDU-K22-Kehrtwende mit nur 200 gesammelten Unterschriften pro K22“ sowie Statements zur geplanten Schließung der Polizeiwache an. „Es ist in Sitzungen immer wieder zu beobachten, wie sie versuchen, uns sehr aggressiv zu attackieren. Und auch wenn die CDU sich auf manchen Gebieten von ihrem Übervater Krügel abzusetzen versucht, so kann man sich leider des Eindrucks nicht erwehren, dass der politische Informationsfluss aus dem Rathaus Richtung CDU entschieden besser läuft, als in unsere Richtung. Das kann und darf so nicht sein“, betonte Manfred Mörker.

Ihm, dem Kassenwart Peter Daniel, der ebenfalls seinen Bericht gab, sowie dem gesamten Vorstand erteilten die Anwesenden Entlastung. Einstimmig wurden Manfred Mörker (Erster Vorsitz), Dr. Susanne Dohrn (Zweiter Vorsitz), Peter Daniel (Kassenwart) sowie die Beisitzer Lasse Ramson, Verena Fischer-Neumann und Artur Rieck bestätigt. In  Nachfolge von Horst Lichte gehört nun Steffen Kretschmer als Beisitzer dem Vorstand an. Zu Kassenprüfern wurden Horst Lichte und Manfred Fäcke gewählt.

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erstellt am 09.Apr.2015 | 21:36 Uhr

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