zur Navigation springen
Uetersener Nachrichten

23. August 2017 | 07:08 Uhr

Sozialdemokraten bleiben am Ball

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Ahrenloher StrasseGeschwindigkeitsanzeigetafeln werden aufgestellt / Lärmbelästigung soll reduziert werden

Die Sozialdemokraten hatten im vergangenen Jahr die Nöte der Anwohner der Ahrenloher Straße, mit den ständig wachsenden Verkehrsströmen und den damit verbundenen Lärmbelästigungen fertig werden zu müssen, aufgegriffen und der Verwaltung einen von allen Fraktionen unterstützten 5-Punkte-Plan vorgelegt. Ein Bestandteil des Plans ist die Reduzierung der Geschwindigkeit auf der Ahrenloher Straße in der Zeit von 22 bis 6 Uhr auf 30 km/h.

„In einem von der Stadt in Auftrag gegebenen Lärmgutachten wird aufgezeigt, dass sich bei der von uns geforderten Reduzierung des Tempos die Lärmbelästigung vermindert“, betont SPD-Ratsherr Manfred Fäcke. Er und weitere Fraktionsmitglieder haben sich in einer Arbeitsgruppe der Fraktion des Themas Verkehrssituation an der Ahrenloher Straße angenommen und vor genau einem Jahr im Bauausschuss neben der Geschwindigkeitsreduzierung auch das Aufstellen von Geschwindigkeitsanzeigetafeln zwischen Kreisel und Tunnel vorgeschlagen. Da es sich bei der Ahrenloher Straße um eine Landesstraße handelt, ist für die Umsetzung der geforderten Maßnahmen neben dem Kreisverkehrsamt auch der Landesbetrieb Verkehr und Straßenbau Schleswig-Holstein (LBV-SH) zuständig. „Es zeigte sich einmal mehr, dass die Verwaltungsmühlen langsam mahlen und nach einem Vororttermin nur ein einvernehmliches Ergebnis auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner gefunden werden konnte“, resümiert Manfred Mörker, SPD-Ratsherr im Bauausschuss. Dieser gemeinsame kleinste Nenner beinhaltet, dass bis spätestens zu Beginn der Sommerferien zwei Geschwindigkeitstafeln zwischen Kreisel und Tunnel stadtein- und stadtauswärts aufgestellt werden. „Solange die Realisierung der K22 und die damit verbundene Lärmreduzierung in den Sternen steht und Lärmminderungsmaßnahmen durch den LBV ausbleiben, werde ich in der Politik dafür werben, keiner Baumaßnahme an der Ahrenloher Straße zuzustimmen, die zu mehr Ziel- und Quellverkehr führt“, betont Manfred Fäcke. Und Manfred Mörker ergänzt: „Wir lassen nicht locker und werden uns weiterhin für eine Temporeduzierung auf der Ahrenloher Straße einsetzen. Als ultima ratio käme ein Gang zum Verwaltungsgericht in Betracht.“

zur Startseite

von
erstellt am 29.Jun.2016 | 16:03 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen