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Uetersener Nachrichten

19. November 2017 | 22:55 Uhr

Sozialarbeiter gegen die Obdachlosigkeit

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

ausschussPolitiker beschließen befristete Einstellung einer Fachkraft

shz.de von
erstellt am 20.Mai.2017 | 16:05 Uhr

Die Zahl der Zwangsräumungen steigt in der Rosenstadt. 2014 wurden 20 Wohnungen geräumt, weil die Mieter ihren Verpflichtungen nicht nachgekommen sind, 2015 waren es sogar 25 gerichtlich verfügte Räumungen. Immerhin 18-mal rückte der Gerichtsvollzieher im vergangenen Jahr an. In den meisten Fällen liegen Mietschulden vor. Jetzt wurde gehandelt: Einstimmig haben die Politiker des Sozialausschusses am Donnerstagabend die Einstellung eines Sozialarbeiters beschlossen, dessen Aufgabe es sein wird, von Obdachlosigkeit bedrohte und betroffene Uetersener dabei zu unterstützen, wieder einen festen Wohnsitz zu bekommen.

Die Vollzeitstelle ist zunächst auf zwei Jahre befristet. Dem Hauptausschuss wird empfohlen, in Vorbereitung auf die Ratsversammlung, die neue Planstelle einzurichten und zur sofortigen Besetzung auszuschreiben. Die Haushaltsmittel sind über den Nachtragshaushalt zur Verfügung zu stellen, der Stellenplan entsprechend anzupassen.

Seit geraumer Zeit wird in Uetersen darüber nachgedacht, wie Wohnungslosigkeit im Vorfeld verhindert werden kann, denn für die Unterbringung wohnungsloser Menschen ist die Stadt zuständig − und dafür zur Verfügung stehender Wohnraum knapp. Im Vorfeld der Sitzung war zudem mit Tornesch gesprochen worden, ob Interesse an der Einrichtung einer gemeinsamen Fachstelle besteht. Ein Interesse der Nachbarstadt bestehe jedoch nicht, wurde berichtet. Seite 7

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