Handball : Souveräner Sieg

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13. Januar 2012, 21:20 Uhr

Tornesch. Bereits am vergangenen Sonntagnachmittag empfingen die 1. Frauen des TuS Esingen zum Rückrunden-Auftakt der Landesliga die HG Norderstedt II. TuS-Trainer Jan-Henning Himborn hatte vor dem Anwurf „einen klaren Sieg“ gegen den Vorletzten der Tabelle gefordert – und den sollte es für den Spitzenreiter auch geben. Nach zwei Fehlwürfen (Angelika Koziol traf dabei die Latte) brachte Anna-Cathleen Voigt ihre Esingerinnen nach drei Minuten in Führung. Diese konnte, obwohl ein Tor von Julia Berge nicht zählte (sie stand beim Wurf im Kreis), auf 4:0 ausgebaut werden: Zwei weitere Voigt-Treffer und Sofia Schlage, die nach einem Gegenstoß freie Bahn hatte, sorgten dafür. Erst nach zehn Minuten trafen auch die Gäste zweimal. Zwischenzeitlich hatte der Schiedsrichter das Spiel unterbrochen, weil einige HGN-Spielerinnen ihre Haarspangen nicht abgeklebt hatten. „Dadurch besteht eine Verletzungsgefahr“, so der Referee.

Die Tornescherinnen dominierten das Spiel nach Belieben und führten nach einer Viertelstunde mit 7:2. Bis zum 9:4 (18.) konnten die Norderstedterinnen ihren Rückstand noch konstant halten, dann erzielten die TuS-Frauen acht Tore in Folge und bauten ihren Vorsprung damit zum 17:4-Pausenstand aus. Besonders schön herausgespielt war dabei der Treffer von Jana Berge zum zwischenzeitlichen 14:4, der zugleich erstmals einen Zehn-Tore-Vorsprung bedeutete (26.). Den letzten Treffer der ersten Hälfte erzielte Tanja Falk mit einem wuchtigen Wurf unter die Latte. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Schlage gleich auf 18:4 – doch dann war es mit der TuS-Herrlichkeit erst einmal vorbei. Bis zur 41. Minute kamen die Gäste auf 20:13 heran und konnten ihren Rückstand damit von 14 auf sieben Tore halbieren.

„In dieser Phase haben wir uns vorne zu viele technische Fehler geleistet“, so Himborn, der bemängelte: „Einige dachten wohl, dass es einfach so weitergehen würde wie in der ersten Halbzeit – da fehlte uns die richtige Einstellung!“ In der 43. Minute bekam die Esingerin Jana Berge für ein Foul eine Zwei-Minuten-Strafe. Den fälligen Siebenmeter der Norderstedterinnen, der das 21:15 bedeutet hätte, konnte TuS-Torhüterin Frauke Langhein aber parieren und im Gegenzug erhöhte Voigt auf 22:15. Anschließend konnten die nun wieder effizienter agierenden Gastgeberinnen ihren Vorsprung kontinuierlich ausbauen. Nach dem 26:18 gelangen ihnen noch einmal sieben Tore in Folge (die letzten drei erzielte allesamt Voigt), so dass am Ende ein 33:18-Kantersieg auf der Anzeigetafel stand. „Im Endeffekt war der Gegner zu schwach, als dass er uns hätte fordern können, und wir haben einen Pflichtsieg eingefahren“, befand Himborn abschließend.

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