Hallenfußball : Souveräne Titelverteidigung

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Das nennt man wohl eine souveräne Titelverteidigung: Das Team der Firma Riewesell hat am Sonnabend beim Hallenfußballturnier des TSV Holm seine sechs Spiele allesamt gewonnen und damit erneut den Wanderpokal der Gemeinde Holm in Empfang genommen. „Es war spannend bis zum Schluss, aber das Riewesell-Team hat verdient gewonnen“, urteilte der Holmer Liga-Betreuer Hermann Köhler, der das Turnier zusammen mit Herren-Obmann Matthias Langmaack organisiert hatte.

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19. Januar 2015, 21:22 Uhr

Im Eröffnungsspiel schlugen die Maler und Lackierer aus Uetersen den SC Cosmos Wedel (Kreisliga 7) mit 3:1. Die Holmer Altliga bezwang die „Rieweseller“ mit 5:0 (Tore: Eddy-Morton Enderle/2, Tobias Brandt, Jon Schwertfeger und Jörg Dreier). Danach unterlag die Holmer Altliga auch im vereinsinternen Duell den eigenen 1. Herren klar mit 1:5. Jeweils nur knapp und durch einen Siegtreffer in der Schlussminute gewann das Riewesell-Team gegen die Holmer Liga-Mannschaft (das 1:0 schoss Tobias Brandt) und gegen die Schenefelder Reserve. Das 4:3 gelang dabei Eddy-Morton Enderle, der mit sieben Treffern Torschützenkönig wurde. „In diesen beiden Partien wurde es eng, weil wir zu wenig für das Spiel gemacht haben – unter dem Strich haben wir aber alle sechs Partien locker und verdient gewonnen“, sagte Florian Blaedtke, Spieler des Riewesell-Teams.

Die 1. Holmer Herren (Bezirksliga) hatten in ihrer ersten Partie gegen Blau-Weiß 96 Schenefeld II (Kreisliga 7) einen 0:1-Rückstand durch Tore von Moritz Wildfang (2) und Reinhard Wagler noch zum 3:1-Sieg gedreht. Weil sie zum Abschluss gegen Cosmos Wedel nur ein 0:0 erreichten, blieben die Holmer knapp hinter Cosmos und wurden Dritter vor der A-Jugend des Hetlinger MTV, deren Trainer Michael Kirmse den vierten Platz als „gut“ einstufte. Die Holmer Altliga wurde Fünfter und stellte mit Markus Richter den besten Torwart des Turniers.

„Mit dem dritten Platz können wir leben“, so Köhler, der auch aus Gastgeber-Sicht ein positives Fazit zog: „Bedenkt man, dass wir erst vor sechs Wochen beschlossen haben, in diesem Winter wieder ein Turnier auszurichten, kann man von einer rundum gelungenen Veranstaltung sprechen, die allen Spaß gemacht hat!“ Dass die sieben Teams im Modus Jeder-gegen-Jeden aufeinandertrafen und es nicht, wie in den vergangenen Jahren, zunächst zwei Vierer-Gruppen gab, empfand Köhler als positiv: „Ich mag diesen Modus, denn so war es spannend bis zum Schluss und die Spieler aller Teams sind bis zum Ende geblieben, was sonst sicher nicht der Fall gewesen wäre!“ 100 Zuschauer kamen in die Halle an der Schulstraße und sahen in 21 Spielen insgesamt 66 Tore, was im Schnitt 3,1 Treffer pro Partie bedeutet.

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