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Neujahrsempfang in Groß Nordende : Sorge vor Kieler Begehrlichkeiten

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Bürgermeisterin Ute Ehmke Gemeinschaft unabhängiger Bürger, (GuB) und ihre Stellvertreterin, Birgid Rohwer (Alte Kommunale Wählergemeinschaft, AKWG), hatten, in Stellvertretung für die Gemeindevertretung, zum Neujahrsempfang ins Dorfgemeinschaftshaus eingeladen.

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erstellt am 15.Jan.2014 | 17:53 Uhr

Besondere Gäste gab es viel, allen voran die Landtagsabgeordnete Barbara Ostmeier, Kreispräsident Burkhard E. Tiemann (beide CDU), mehrere Bürgermeister aus der Umgebung und Amtsvorsteher Walter Rißler. Musikalischer Gast war die Liedertafel unter der Leitung von Tobias Müller.

Die Bürgermeisterin zeigte sich selbstbewusst und zugleich angriffslustig. Das Land solle die Finger lassen von einer kommunalen Gebietsreform. Ein Land, dem es finanziell nicht gut gehe, könne es sich nicht leisten, auf das Ehrenamt Tausender zu verzichten, warnte sie. Eine Gebietsreform werde öffentlich zwar bislang ausgeschlossen, aber dennoch angestrebt, sagte sie.

Beispiel Gemeindefinanzreform: Die Neuordnung der Transfergelder vom Land zu den Kommunen benachteiligten die kleineren Gemeinden. Vor Ort könnten zwar Kommunalsteuern angehoben werden. Das aber wolle die Gemeinde vermeiden. Die Bürgermeisterin ließ den zehnten Geburtstag der Jugendfeuerwehr Revue passieren und lobte das Engagement. Ferner würdigte Ute Ehmke den 15. Geburtstag des Kindergartens der Gemeinde. Sie informierte darüber, dass das Geschwindigkeitsmessgerät repariert worden sei und demnächst wieder vor zu schnellem Fahren warne. Die Daten würden ausgewertet und der Polizei zur Verfügung gestellt, die dann auch einmal mit ihrem Blitzer kommen könnte.

Sie dankte den Bürgern für ihren ehrenamtlichen Einsatz. Sie empfahl, auch in Zukunft dem Prinzip zu folgen, nicht gleich zu kritisieren, sondern zunächst zu prüfen, inwieweit man selbst etwas tun könne, um einen vermeindlichen Missstand zu beheben.

Seit einigen Jahren ist es Brauch, dass bei den Neujahrsempfängen ein verdienter Bürger geehrt wird, diesmal Roswitha Quast. Seit Ende der AchtzigerJahre des vergangenen jahrhunderts stellt diese das Jahresprogramm der Gemeinde für die Senioren zusammen. Fester Bestandteil eines jeden Jahres sind die „große Ausfahrt“ mit dem Bus, der Bingo-Nachmittag und die Weihnachtsfeier. Daneben gibt es in den Wintermonaten ein regelmäßiges Kaffeetrinken mit Programm und während der Sommermonate die „kleinen Kaffeefahrten“, die zu Zielen in der näheren Umgebung führen.

Roswitha Quast trägt dabei die Verantwortung, sucht die Vortragenden aus und stimmt alles mit den Beteiligten ab. Jetzt, nach mehr als 30-jährigem Einsatz im Ehrenamt möchte sich Roswitha Quast zurückziehen.

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