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Uetersener Nachrichten

22. Oktober 2017 | 23:49 Uhr

Erlebnis : Sommerlager des Stammes „Torona“

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Pfadfinder des Stammes „Torona“ aus Tornesch verbrachten gemeinsam mit Pfadfindern des Stammes „Lesmona“ aus Bremen und zwei Kindern, die sich über das JottZett angemeldet hatten, abwechslungsreiche Ferientage auf einem Lagerplatz in Großzerlang nahe Rheinsberg in der Großlandschaft Mecklenburgische Seenplatte. Großzerlang liegt auf einer Halbinsel, umschlossen im Westen und Norden vom Kleinen Pälitzsee und im Osten vom Großen Pälitzsee.

shz.de von
erstellt am 07.Sep.2015 | 21:21 Uhr

Die idyllische Natur gab den Rahmen für das Thema des Pfadfinderlagers: die Kinder und Jugendlichen schlüpften in die Rolle von Wikingern.

Und so bauten sie sich ein Drachenboot, Wikingerschilde und nähten sich Wikingerhemden und Felltaschen. „Mithilfe von Rundhölzern bauten wir auch ein Langhaus, in dem alle 20 Teilnehmer schliefen“, berichtet Yves Weiß, Leiter des Tornescher Stammes „Torona“. Die jungen Pfadfinder tauchten mit viel Ideenreichtum in die Welt der Wikinger ein: Ihr Drachenboot bauten sie in einer „Schiffswerft“ aus Kanus. Auch die Seile, die sie für alle ihre Bauwerke brauchten, produzierten sie auf einer „Reeperbahn“ selbst. Höhepunkt des Wikingerlagers war die zweitägige „Beutefahrt“, bei der die „Wikinger“ mit ihrem Drachenboot unterwegs waren, auswärts übernachteten und „Gold“-Schokotaler eroberten. Bei ihrer Rückkehr wurden die „Wikinger“ gebührend begrüßt, mussten aber noch eine Prüfung absolvieren. Doch auch das Riemenspringen über Wasser gelang ihnen mit Bravour. „Viel Spaß hatten alle auch beim Spiel ,Walfang’, bei dem zwei Kanumannschaften um einen ,Wal’ stritten. Dabei kenterte die Mannschaft, die den ,Wal’ bereits erfolgreich harpuniert hatte. Die Mannschaft wurde natürlich gerettet und gab als Dank dafür den Wal an die andere Mannschaft ab“, berichtet Yves Weiß.

Die „Beutefahrt“ und die vielen Aktivitäten, zu denen natürlich auch Wikingerspiele wie „Felsen werfen“ (mit Baumstämmen) oder Wikingerschach gehörten, hätten die Gruppe zusammengeschweißt, so der 13-jährige Timo Ahrens vom Stamm „Torona“. Das Werkmaterial für die unterschiedlichen Aktivitäten hatte das JottZett Tornesch zur Verfügung gestellt, die Kanus stammten von der Berufsschule Elmshorn. „Wir danken nochmals für diese Unterstützung und gute Zusammenarbeit“, so Stammesführer Yves Weiß. Nun sind die Pfadfinder aus Tornesch wieder in den heimischen Gefilden aktiv. Am kommenden Sonnabend werden sie ihr neues Großzelt einweihen, das sie aus den Spendengeldern, die 2014 auf dem FDP-Neujahrsempfang gesammelt worden sind, finanziert haben. Für Stammesführer Yves Weiß wird es vorerst das letzte große Lager mit seinem Stamm „Torona“ gewesen sein. Er geht nun ins Berufsleben. Im Januar 2016 wird sein Nachfolger gewählt.

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