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Uetersener Nachrichten

18. Dezember 2017 | 03:01 Uhr

Handball : Solide Abwehr als Basis

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Nach den 1. Herren, die mit einem 25:24 ihren ersten Saisonsieg feierten, gastierten am Sonnabend auch die 1. Frauen des TuS Esingen bei der SG Wilhelmsburg. Als um 20 Uhr der Anwurf erfolgte, konnte neben den beiden Langzeitverletzten Julia Berge und Tanja Falk auch Jaqueline Senf nicht mitwirken.

shz.de von
erstellt am 23.Okt.2013 | 21:08 Uhr

Die Wilhelmsburgerinnen hatten Anwurf, trafen aber zunächst nicht. „Überhaupt entstand der Eindruck, dass ein Nichtangriffspakt geschlossen wurde – oder lag es an der späten Anwurf-Zeit?“, fragte sich TuS-Betreuer Valko Scheele angesichts der Tatsache, dass in den ersten zwölf Minuten nur fünf Tore fielen. Ärgerlich für die Esingerinnen war, dass ihnen in dieser Zeit sogar nur ein einziger Treffer gelang.

„Uns fehlte es zunächst an der nötigen Spritzigkeit im Angriff“, stellte Scheele fest. Bei unglaublich vielen Fehlwürfen und technischen Fehlern hatten es die Gäste ihrer guten Abwehr und den Paraden ihrer Torhüterin Jessica Krass zu verdanken, dass sie nicht deutlich in Rückstand gerieten. Nach dem besagten Zwischenstand von 4:1 zeigten die TuS-Frauen in den folgenden sieben Minuten, dass sie es auch offensiv besser können: Janina Nowack markierte per Tempogegenstoß den 5:5-Ausgleich, SG-Coach Sven Petersen nahm daraufhin seine Auszeit. Das nächste Tor erzielten trotzdem die Esingerinnen – und wollten, nachdem sie sich an die Führung „gewöhnt“ hatten, diese auch nicht mehr abgeben.

Kurz vor der Pause traf Anna-Cathleen Voigt per Siebenmeter zum 5:8 (29.). Dieser Drei-Tore-Vorsprung war aber schnell Makulatur, denn die Heim-Sieben verkürzte postwendend zum 6:8-Halbzeitstand. „Unsere Abwehrarbeit wurde mit einer knappen Pausenführung belohnt“, freute sich Scheele. Nach dem Seitenwechsel setzte Meike Speckin, die einige feine Tore von außen erzielte und dabei ihren Größenvorteil schön ausspielte, mit dem 6:9 den ersten Akzent (33.). In der 37. Minute hatte Ina Kaspatis ihren ersten Kurzauftritt im TuS-Tor und veranlasste eine Wilhelmsburgerin, einen Siebenmeter am Ziel vorbeizuwerfen. Frederike Schmidt kam im zweiten Durchgang ebenfalls in Wurflaune und traf endlich das gegnerische Gehäuse.

Als es in der 53. Minute wieder einen Siebenmeter für das Elbinsel-Team gab, räumte Krass, die zwölf von 23 Würfen hielt, erneut ihren Posten für Kaspatis – und prompt verwarf die SG-Schützin erneut. Begünstigt durch einige Fehlwürfe der Gäste, konnten die Wilhelmsburgerinnen noch einmal von 11:15 (52.) auf 14:16 verkürzen (57.). Martina Bauer stellte den alten Vier-Tore-Vorsprung aber wieder her (14:18) und den 15. SG-Treffer beantwortete Voigt per Siebenmeter, der nach dem Ertönen der Schlusssirene noch ausgeführt wurde, zum 15:19-Endstand.

„Unsere solide Abwehr war die Basis für einen letztlich doch ungefährdeten Sieg“, frohlockte Scheele.

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