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DaZ-Zentrum Birkenallee : So wird also ein Kälbchen geboren

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Der Verein „Menschen helfen Menschen“ fördert zumeist ganz leise, also im Hintergrund. Manchmal jedoch gelangt das Wirken in die Öffentlichkeit. Dann nämlich, wenn sich die Bedachten bedanken möchten. So auch jetzt.

shz.de von
erstellt am 02.Aug.2015 | 18:02 Uhr

Es sind die beiden DaZ-Klassen an der Birkenalleeschule, die kürzlich den Almthof in Appen besuchten und dabei finanzielle Unterstützung erfuhren. „Menschen helfen Menschen“ spendierte den Mädchen und Jungen sowie den Lehrkräften den Besuch des Vorzeige- und Freizeithofes westlich von Pinneberg.

Die insgesamt 24 Schüler des DaZ-Zentrums erlernen per Intensivunterricht die deutsche Sprache, um dem normalen Unterricht auch in anderen Fächern folgen zu können. Viele Kinder, die zumeist als Flüchtlinge nach Uetersen kommen, sprechen bei ihrer Ankunft gar kein Deutsch, aber alle sind sehr lernwillig und erweitern ihren Wortschatz schnell. Die beiden Klassen von Brigitte Stamm (Leitung DaZ-Zentrum), Susanne Fredeland, Mirjam Bergfeld und Petra Jäger freuten sich sehr über die gelungene Abwechslung.

Viele Kinder haben zum ersten Mal Kontakt zu Bauernhoftieren gehabt. Während der Führung wurde der Hof vorgestellt und erklärt, wo die Milch herkommt. Da die Kinder vorher besprochen hatten, was alles aus Milch hergestellt wird, konnten sie sich gut beteiligen. Neben dem Streichelzoo, dem Spielplatz und dem Heutobeplatz gab es noch zwei besondere Höhepunkte. So konnte die Endphase der Geburt eines Kälbchens beobachtet werden. Die Freude war groß, als es hieß, dass die Gruppe dem Neugeborenen einen Namen geben durfte. Da der Anfangsbuchstabe „T“ vorgegeben war, haben sich die Schüler mehrheitlich auf Tim geeinigt.

Zudem war an diesem Tage der Schafscherer vor Ort, und die Schüler konnten ihm bei der Arbeit über die Schulter schauen. „Menschen helfen Menschen“ kam nicht nur für den Eintritt auf dem Almthof auf, sondern auch für die Busfahrt vom Ostbahnhof bis zur Marseille-Kaserne. Ohne das Sponsoring des Vereins wäre der Ausflug der Kinder, die überwiegend aus Syrien, Irak und Pakistan kommen, nicht möglich gewesen.

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