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Schützengildevon 1545 : So wichtig wie die Luft zum Atmen

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

53 von 105 Mitgliedern haben sich an der Jahresversammlung der Uetersener Schützengilde von 1545 beteiligt. Das ist eine Quote von knapp 51 Prozent. Ein gutes Ergebnis für den Vorstand, der zu dieser Generalversammlung in die Gaststätte Zur Erholung eingeladen hatte.

shz.de von
erstellt am 19.Apr.2016 | 20:23 Uhr

Positiv war zudem, was Danilo Huste, bis zum Tagesordnungspunkt Wahlen kommissarischer Schützenmeister, über das Interesse der Mitglieder am Schießsport zu berichten hatte, Schwerpunkt dieser weltlichen Vereinigung. Insbesondere das Schießen mit den großkalibrigen Waffen erfahre eine immer größere Bedeutung, so Huste, der später zum „ordentlichen“ Schützenmeister gewählt wurde.

Doch Ältermann Joachim Henningsen hatte auch „bittere Medizin“ dabei. Insbesondere mahnte er wie weitere Mitglieder des Vorstandes an, dass sich jeder berufen fühlen sollte, neue Mitglieder zu gewinnen. 2015 habe man zehn Mitglieder verloren. Der Vorstand habe die Finanzen zwar nach wie vor im Griff, aber nur, weil einige Beschlüsse gefasst worden seien wie zum Beispiel die Verlagerung des Schützenfestes vom Gildeplatz in die Gaststätte „Zur Erholung“ und die Reduktion des Königszuschusses von 4000 auf 2000 Euro. Insgesamt konnten, so Henningsen, damit 4500 Euro eingespart werden.

Daher empfahl er der Versammlung, die Diskussion um eine Erhöhung des Beitrages zu beenden und stattdessen auf eine positive Mitgliederentwicklung zu setzen. Neue Mitglieder sind für die Schützen derzeit so wichtig wie die Luft zum Atmen.

Mehrere Anwesende wollten dem Vorstand in puncto Geldpolitik nicht folgen. 15 bis 30 Euro Beitragserhöhung im Jahr wurde von Mitgliederseite gefordert. Bislang bezahlen Gildebrüder 150 Euro im Jahr.

Und auch solche, die aus Altersgründen befreit seien, würden sich solidarisch zeigen und spenden, so Henningsen, der Sorge hatte, dass eine Erhöhung des Jahresbeitrages zu weiteren Austritten führen und dadurch das kalkulierte Mehr schnell verzehrt werde. Nach längerer Debatte wurde beschlossen, den Jahresbeitrag auf 165 Euro anzuheben, ein Plus also von 15 Euro.

Bei den sich anschließenden Wahlen wurden neben Huste, Karsten Vietheer (1. Beisitzer), Andreas Lütje (1. Schriftführer), Mathias Ekat (2. Schriftführer), Thomas Dohrn (Kassenwart) und Peter Thomsen (Obmann Festausschuss) in den Vorstand gewählt. Unbesetzt blieb der 2. Beisitzer.

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