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Uetersener Nachrichten

17. Dezember 2017 | 01:57 Uhr

Umbau : So schön ist Pinnebergs Fuzo

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Während in Uetersen Kaufleute die Fußgängerzone verschönern (wir berichteten), hat in Pinneberg die Stadt 510000 Euro in den Umbau eines etwa 130 Meter langen Abschnitts der Einkaufsmeile investiert.

shz.de von
erstellt am 22.Okt.2014 | 19:20 Uhr

Ein Drittel der Kosten brachte die Kommune auf. Der Rest stammt aus dem Städtebauförderungsfonds des Landes Schleswig-Holstein. „Die Fußgängerzone erstrahlt in neuem Glanz“, sagte Bürgermeisterin Urte Steinberg gestern.

Die Stadt ließ zwischen der Drostei und dem Lindenplatz neues Pflaster verlegen. Eine breite Mittelschneise aus hellen Betonsteinen markiert den Rettungsweg. Er wird von schmalen Streifen aus roten Klinkersteinen gesäumt.

Sechs neue Bänke laden zum Sitzen ein. Die Stadt ließ zwölf Fahrradständer und etliche Papierkörbe aufstellen. Bereits vorhandene Spielgeräte stehen nun auf weichen Platten, auf denen Kinder bei einem Fall sanft landen.

Neue Straßenlaternen sehen nicht nur modern aus, sondern enthalten auch Anschlüsse für die Weihnachtsbeleuchtung. Wenige Zentimeter unter den Lampenschirmen gucken dazu kleine Steckdosen aus den Masten, an denen Lichterketten angeschlossen werden können. Benötigen Veranstalter darüber hinaus elektrischen Strom, können sie Elektro-Poller anzapfen, in denen sich Anschlüsse verbergen.

Am Drosteiplatz stehen vier neue Pflanzenkübel mit Heidekraut und eingelassenen Lichtstrahlern. Der Bauhof wird den Bewuchs pflegen. Im November sollen drei neue Bäume gepflanzt werden, die ebenfalls abends beleuchtet werden.

Auch unter der Erde hat sich viel getan. Es wurden eine neue Regenentwässerung, Starkstromkabel und entlang beider Häuserfronten Lichtwellenleiterkabel für die Internet-Versorgung verlegt. Nach demselben Konzept wie diesen Abschnitt ließ die Stadt vor rund vier Jahren bereits den Fahltskamp gestalten, das andere Ende der Fußgängerzone. Auch im nächsten Jahr sollen Mittel aus dem Städtebauförderungsfonds fließen – dann für den Umbau der Friedrich-Ebert-Straße.

Die Investitionen in die Fußgängerzone haben sich gelohnt. Nach Einschätzung der Bürgermeisterin ist der Leerstand in der Innenstadt innerhalb der vergangenen eineinhalb Jahre von 20 auf etwa 15 Prozent zurückgegangen. Zehn neue Geschäfte seien eröffnet worden. Viele davon werden von den Inhabern geführt.

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