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KJR-Wettbewerb : So pfiffig ist die Jugend im Kreis Pinneberg

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Sie setzen Spielplätze in Stand, legen ein feuchtbiotop an, drehen einen Olympiafilm oder konzipieren eine Sitcom: Kinder und Jugendliche sind kreativ, wenn es darum geht, die eigenen Fähigkeiten in den Dienst der Allgemeinheit zu stellen.

Weil das zumeist abseits der Öffentlichkeit und eher im Verborgenen geschieht, hat der Kreisjugendring (KJR) in diesem Jahr zum zehnten Mal die besten Projekte im Rahmen des Wettbewerbs „Jugendinitiative mit Pfiff“ ausgezeichnet. Dabei geht es in erster Linie darum, den Initiatoren die Wertschätzung zuteil werden zu lassen, die ihnen gebührt.

Insgesamt 23 Bewerbungen hatten die KJR-Mitarbeiterm im Vorwege gesichtet und zwölf von ihnen in die engere Wahl genommen. Für die Jugendlichen hinter den Initiativen bedeutete das, mit einem Zuschuss von 500 Euro ihre Ideen umsetzen und während der Preisverleihung in der Pinneberger Drostei in der vergangenen Woche einem großen Publikum vorstellen zu können. Gewonnen haben schließlich drei Projekte, wobei das AWO-Stromhaus den 1. Platz belegte und sich über 1000 Euro freuen kann.

Mit Arsin Akpinar, Ayfer Celic, Selcan Arslan und Sevda Erman haben vier Mädchen eine Woche lang mit 30 Frauen gekocht und anschließend ein Kochbuch mit internationalen Rezepten zusammengestellt. „Das ist ein echtes Projekt der Völkerverständigung“, sagte KJR-Geschäftsführer Ingo Waschkau.

Den mit 500 Euro dotierten 2. Platz sicherte sich die Jugend in der THW-Ortsgruppe Barmstedt, die einen Unterstand für eine Bushaltestelle an der Grund- und Gemeinschaftsschule baute. Der 3. Platz und damit 250 Euro ging schließlich an ein Gemeinschaftsprojekt des Kinderschutzbundes und des Einwandererbundes in Elmshorn. Die Jugendlichen konzipierten zusammen eine Ferienfahrt ins dänische Hejsager für zehn Euro pro Teilnehmer.

Ehrengast der feierlichen Veranstaltung, die von den Uetersener Chorknaben musikalisch umrahmt wurde, war Kreispräsident Burkhard E. Tiemann, der sich sich bei einem Rundgang einen Eindruck von der Vielfalt der ausgewählten Jugendinitiativen verschaffte.

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erstellt am 21.Feb.2014 | 20:23 Uhr

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