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Speeldeel ut de Masch : Sluderkraam in't Treppenhus

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Bei der „Speeldeel ut de Masch“ liebt man die Abwechslung. Nach einen britischen Krimi und einem modernen Lustspiel wendet man sich in dieser Saison wieder dem typischen niederdeutschen Theater zu. Zu den klassischen Schwänken zählt „Sluderkraam in’t Treppenhus“ von Jens Exner. Die Probenarbeit zu dem Vierakter laufen auf Hochtouren.

Eine Paraderolle bietet die Komödie für die Speeldeel-Akteurin Helga Feja. Sie schlüpft in die Rolle von Meta Boldt, die einst auch schon Heidi Kabel im Ohnsorg- Theater und auf der Mattscheibe der ARD verkörperte.

Ihr scheint in dem Mietshaus nichts zu entgehen. Blicke durchs Schlüsselloch und belauschte Gespräche bieten Meta Boldt zwar nur einen begrenzten Einblick in das Leben der anderen Mieter, was sie jedoch durch reichlich Fantasie wieder wett macht. Und so entstehen vermeindliche Neuigkeiten, die sofort unter die Mitmenschen gebracht werden müssen. Als dann ein neuer Mieter unter etwas dubiosen Vorzeichen einzieht, läuft die Schludertante zu Höchstform auf.

Die Regie liegt wieder in den Händen von Ute Jensen, die bei ihrer Arbeit von Helga Feja unterstützt wird. „Tossegersch“ ist Petra Kimpel, die Bühne baut Hartmut Schloss und um die „Visoosch“, also um die Maske, kümmert sich Renate Schaar.

„Nach wie vor hochaktuell“ ist das Stück für die Spielleiterin. Tratschen und Gerüchte gehörten auch heute noch zu den Lieblingsbeschäftigungen so mancher Leute. „Bewusst haben wir uns entschieden, das Stück nicht wesentlich zu modernisieren und dicht am Original von 1962 zu bleiben“, so Ute Jensen. „Zu schön sind die alten Kostüme und das heruntergekommene Treppenhaus.“

Zwei personelle Verstärkungen gibt es bei der Speeldeel. Tanja von Osten war 2013 als Requisiteurin eingestiegen. Beim Sluderkraam in’t Treppenhus steht sie erstmals auf der Bühne. Ihre Aufgabe hat mit Maren Plugowsky-Schmidt eine neue Mitstreiterin übernommen. Für Ärger unter den Zuschauern haben in der jüngeren Vergangenheit die Einlasszeiten gesorgt. Nach Beschwerden versprechen die Laienschauspieler auf die Einhaltung zu achten. Nicht länger vorkommen soll ferner das großflächige Besetzen von Sitzplätzen. www.speeldeel-ut-de-masch.de

Fünf plus drei Auftritte

Fünf Vorstellungen von „Sluderkraam in’t Treppenhus“ sind im Bürgerhaus Seestermühe geplant. Neben der Premiere am 31. Oktober gibt es noch 20-Uhr-Vorstellungen am 1., 7., und 8. November, Einlass ab 19 Uhr. Zudem ist noch eine Aufführung plus vorheriger Kaffeetafel am 2. November geplant. Das Stück beginnt um 15 Uhr, Einlass ab 13.30 Uhr. Der Vorverkauf hat begonnen. Tickets gibt es bei Uwe Schinkel in Seestermühe, Am Altenfeldsdeich 11, Telefon 04125/893. Drei weitere Gastspiele sind im März in Sparrieshoop in der Diekendeel sowie im Stadttheater Elmshorn geplant. (tp)

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erstellt am 30.Sep.2014 | 21:31 Uhr

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