Christi Himmelfahrt : Singen und beten auf einer Waldwiese

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Alle Jahre ist der Gottesdienst an Christi Himmelfahrt in der Tornescher Kirchengemeinde ein ganz besonderer Gottesdienst: Er findet auf einer Wiese im Esinger Wohld unter Bäumen und begleitet von Vogelgezwitscher und mit anschließendem Beisammensein am Buffet statt.

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14. Mai 2015, 18:21 Uhr

Christi Himmelfahrt bezeichnet im christlichen Glauben die Rückkehr Jesu Christi als Sohn Gottes zu seinem Vater in den Himmel. Ihm ganz nah unter dem Tornescher Himmel waren gestern 104 Gottesdienstbesucher. Pastor Henning Matthiesen hieß sie willkommen und zelebrierte den Gottesdienst. Als Altar diente wie gewohnt bei den Tornescher Himmelfahrtsgottesdiensten im Freien ein aus einem Leiterwagen gestalteter Altar. Die Deichsel stand aufgerichtet, symbolisch als Kreuz. Traditionell mitgestaltet wurde der Gottesdienst von den E-Singern.

Aufgrund von Erkrankungen mussten die Liedbeiträge kurzfristig geändert werden. Aber die E-Singer und Chorleiterin Katja Krüger meisterten dies gewohnt professionell und bereicherten den Gottesdienst mit den Liedern „I like the flowers“, „Heaven is a wonderful place“ und „Dona nobis pacem“.

Bei „Heaven is a wonderful place“ klatschten die Gottesdienstbesucher in dieser ungezwungenen Atmosphäre des Singens, Betens und Innehaltens mit. Pastor Henning Matthiesen ging in seiner Predigt darauf ein, dass Christi Himmelfahrt untrennbar in die Reihe der Feste im christlichen Glauben gehört, die an das Leben und die Auferstehung Jesu Christi erinnern.

Das Leben als Geschenk aus Gottes Hand zu verstehen, sei auch mit dem Anspruch verbunden, damit vernünftig und gerecht umzugehen. Vor dem Hintergrund von Krieg, Vertreibung und Not in der Welt nahmen die Gottesdienstbesucher diese Botschaft in ihren Herzen auf. Am Keyboard, das die Orgelklänge im Freien ersetzte, begleitete Wolfgang Heimann den Gottesdienst. „Mein Dank gilt auch Küster Detlev Hinz, der Hofgemeinschaft Hatje und Glismann und den vielen Ehrenamtlichen der Kirchengemeinde, die für das Buffet gesorgt haben“, so Pastor Henning Matthiesen.

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