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Feuerwehr Uetersen im Einsatz : Silvester: Wohnungs- und Pkw-Brand

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Auch die Feuerwehr Uetersen hatte in der Silvesternacht zu tun. Dank der tatkräftigen Hilfe der Jugendfeuerwehr (siehe unseren Bericht auf der Seite 9) blieben wenigstens die Papiercontainer vor vorsätzlicher oder fahrlässiger Brandstiftung verschont. Doch gegen 2 Uhr gab es den ersten Alarm dieser Nacht.

An der J. P. Lange-Straße war ein Auto in Brand geraten, das sich in einer Garage befunden hatte. Diese stand zum Ausbruch des Feuers offen. Ob es sich um Brandstiftung handelt oder von einem technischen Defekt als Brandursache ausgegangen werden muss, wird ermittelt. Nachdem der Vollbrand gelöscht und somit ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Garagen verhindert worden war, wurde der Kleinwagen mithilfe der Seilwinde des Rüstwagens aus seinem Unterstand gezogen und auf Brandnester überprüft. Der Einsatz war nach rund 45 Minuten abgearbeitet worden.

Gute zweieinhalb Stunden später folgte der nächste Alarm: Löschhilfe in Tornesch! Die Drehleiter wurde benötigt, nachdem an der Pommernstraße eine Rauchentwicklung festgestellt worden war.

Schwarz quoll es aus einer Wohnung im dritten Obergeschoss des dortigen Hochhauses. Es gibt Hinweise auf einen technischen Defekt eines Fernsehers. Andere Quellen geben eine Petroleumlampe als mögliche Brandursache an. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Die Wohungsinhaberin kam mit einer leichten Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus. In Mitleidenschaft gezogen wurden auch zwei weitere Wohnungen, da die Türen zum gemeinsamen Flur geöffnet worden waren. So konnte sich der Rauch auch dort ungehindert ausbreiten. In Folge dessen wurden zwei weitere Menschen leicht verletzt. Eine Rauchgasverletzung zog sich zudem ein Tornescher Feuerwehrmann zu. Der Wohnungsbrand selbst konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden. Kurzzeitig waren mehrere Wohnungen evakuiert worden. Am Morgen wurden die Blauröcke zudem „An die Klosterkoppel“ gerufen. Es galt, bei der Rettung eines Patienten zu helfen.

Nicht hinzugezogen wurde die Rosenstädter Wehr als gegen 1.30 Uhr ein Papierkorb an einer Bushaltestelle „An der Klosterkoppel“ zu brennen begann. Eine RTW-Besatzung löschte das Feuer mit ihrem Bord-Feuerlöscher.

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erstellt am 01.Jan.2014 | 18:18 Uhr

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