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Viel Glück im neuen Jahr : Silvester 2015: Grüß’ Dich, 2016!

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Heute ist Silvester. Der letzte Tag des Jahres. Wieder einmal geht ein Jahr zu Ende, und die Welt bereitet sich auf den Jahreswechsel vor. In Deutschland wird für knapp 130 Millionen Euro Feuerwerk gezündet, um Mitternacht wird das neue Jahr mit Sekt begrüßt.

Glücksbringer sind am 31. Dezember vielbeachtete Symbole. Sie werden vielfach verschenkt, insofern das möglich ist. Glückspfennig (jetzt: Glückscent), Marienkäfer, Hufeisen, Fliegenpilz. . . Sie alle genießen den Ruf, besondere Kräfte zu wecken, Erwartungen Wirklichkeit werden zu lassen. Dieser Aberglaube von einst ist heute zwar längst gewichen, aber schließlich schadet es doch auch nichts, sich mit diesen Utensilien einzudecken. . .

Glück hatte insbesondere früher auch, wer vom Schornsteinfeger besucht wurde. Nach wie vor gilt der Mann in Schwarz als ausgewiesener Glücksbringer. Die Bedeutung, also warum das so ist, ist jedoch nur noch wenigen bekannt. Doch das könnte sich schon bald wieder ändern, schließlich erfahren offene (oder geschlossene) Kamine derzeit eine Renaissance. Das Heizen mit Holz ist wieder modern geworden. Und genau dort setzt die Geschichte vom Schornsteinfeger als Glücksbringer ein.

Früher war es eine Katastrophe für den Haushalt, wenn der Kamin verstopft war oder schlecht zog, denn dann konnte das Essen nicht zubereitet werden, zudem kühlte das Haus schnell aus. In einer solchen Situation brachte der Kaminkehrer, wie der Schornsteinfeger früher hieß, die Rettung. Er säuberte den Kamin (Schlot), und es war wieder möglich, zu kochen und zu heizen. Genau so brachte er das „Glück“ zurück. Ferner sorgte die Reinigung des Schornsteins dafür, dass sich der angestaute Ruß nicht so schnell entzündete und es nicht zum Häuserbrand kam.

Heute gibt es sicherlich noch genug Gelegenheiten, sich vom Schornsteinfeger berühren zu lassen. Die Herren sollen sich vermehrt im Stadt- und auch Gemeindebereich aufhalten. Wer einen Schornsteinfeger in voller Montur erblickt, sollte nicht zögern, sondern sein Glück herausfordern.

Nicht zuletzt wollen sich heute 19 Paare das Ja-Wort geben. Auch sie wissen das Glück an ihrer Seite. Es ist ihnen nicht nur gelungen, die Liebe ihres Lebens zu finden, sondern darüber hinaus konnte der Wunsch der Hochzeiter in Erfüllung gehen, „Wolke 7“ am letzten Tag des Jahres zu erreichen. Das Standesamt Uetersen macht das möglich. Denn darauf kann gar nicht oft genug hingewiesen werden: In der Hochzeitsstadt wird an jedem Tag des Jahres verheiratet.

Redaktion und Verlag wünschen allen UeNa-Abonnenten und Lesern einen guten Rutsch ins Jahr 2016.

Sicherlich gibt es auch im kommenden Jahr spannende Nachrichten aus und für die Region. Wir werden davon berichten.

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erstellt am 30.Dez.2015 | 20:05 Uhr

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