Basketball : Sieg zur Heimpremiere

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Da die LMG-Halle an der Seminarstraße wegen Renovierungsarbeiten gesperrt ist, mussten die 1. Herren des TSV Uetersen als Neuling in der 2. Regionalliga Nord für ihr erstes Heimspiel in die Sporthalle Ossenpadd nach Kummerfeld ausweichen.

shz.de von
31. Oktober 2012, 19:03 Uhr

„Wir sind dem Kummerfelder SV sehr dankbar, dass wir spielen dürfen“, betonte André Hoppe, Pressewart und Spieler der TSV-Basketballer. Als am Sonnabend um 18.30 Uhr die Partie gegen den MTV Bad Bevensen/Lüneburg angepfiffen wurde, war die Halle gut gefüllt. „Das Spiel war in den ersten beiden Vierteln sehr zäh und zerfahren – auf beiden Seiten gab es viele kleine Fehler, aber wir haben trotzdem eine grundsolide Defense-Leistung gezeigt“, berichtete Hoppe.

Vermutlich mussten sich die Uetersener erst einmal auf die Körbe „einwerfen“, denn sie hatten noch nie zuvor am Ossenpadd gespielt – und somit war es für sie quasi ein Auswärtsspiel. Zur Halbzeit führten die TSV-Herren dennoch mit 33:31 und die Gäste aus Niedersachsen hatten bereits leichte Foul-Probleme, was sich in der zweiten Halbzeit fortsetzte. Zu allem Überfluss leisteten sich die MTV-Korbjäger nun auch noch einige technische und unsportliche Fouls. Die Partie wurde also ruppiger – doch irgendwann platzte der Knoten bei den Uetersenern und vor allem bei Torben Schölermann: „Er traf einen wichtigen ‚Dreier‘ nach dem anderen und den Rest besorgten unsere Center-Spieler von der Freiwurf-Linie“, erklärte Hoppe, weshalb sich die TSV-Herren nun immer weiter absetzen konnten. Den Gästen, bei denen zwei Akteure nach wiederholten Fouls nicht mehr mitspielen durften, ging dagegen neben der Luft auch das Wurfglück aus. Zwar versuchten die Niedersachsen krampfhaft, mit Distanzwürfen wieder heranzukommen – doch nun waren die Hausherren auch in der Rebound-Statistik überlegen. Durch einige Uetersener Fehler kamen die Gäste zwar noch einmal auf fünf Punkte heran, aber im vierten Viertel machten die Uetersener den Sack zu.

„Nach einem Highlight-Block von Raoul Lehmann wussten wir, dass wir nicht mehr verlieren würden“, so Hoppe. Am Ende feierten die Uetersener mit einem 75:56 ihren zweiten Sieg in Folge. Am Sonntag, 4. November fehlt im Gastspiel bei der TSG Bergedorf allerdings TSV-Trainer Emir Ibrahimbegovic, der mit seiner Familie in Berlin ist.

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