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Uetersener Nachrichten

24. November 2017 | 23:29 Uhr

Handball : Sieg wurde verschenkt

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Am 5. November hatten die 1. Herren des TuS Esingen im Hamburg-Liga-Spiel gegen den Norderstedter SV einen 33:21-Kantersieg gefeiert. Ein ähnlich hoher Erfolg deutete sich am Sonnabend an, als die 1. männliche A-Jugend der Esinger zum Oberliga-Spiel die 1. A-Junioren des NSV empfing.

shz.de von
erstellt am 13.Dez.2011 | 21:29 Uhr

In den ersten 20 Minuten warfen die Norderstedter gerade einmal vier Tore. Bis zur Pause kassierte TuS-Torwart Yannick Hellmich dann allerdings vier weitere Gegentreffer, so dass die Tornescher zur Pause „nur“ mit 14:8 führten. „Es war vollkommen unnötig, dass wir in den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit vier Gegentore kassiert haben“, ärgerte sich Claas-Peter Schütt. Der TuS-Trainer betonte: „Es hätte zur Halbzeit auch schon 16:6 für uns stehen können!“

Stand es aber eben nicht – und nach dem Seitenwechsel stellten die Gäste ihre Deckung wieder von offensiv auf defensiv um. „Wir hatten dann einen kleinen Angriffsaussetzer“, gab Schütt zu. So schmolz der Vorsprung von sechs auf vier Tore zusammen. Um das Esinger Spiel wieder auf Touren zu bringen, musste Schütt seine Auszeit „opfern“, konnte aber immerhin Positives erkennen: „Danach lief es wieder einigermaßen bei uns!“ In doppelter Überzahl, als nach zwei Zeitstrafen gegen die Norderstedter sechs Esinger Feldspielern nur noch vier Gäste-Feldspieler gegenüber standen, versäumten es die Hausherren, den Sack zuzumachen: „Da hätten wir die Partie für uns entscheiden müssen“, wusste Schütt. Wenig später war es dann genau anders herum: Das TuS-Team war nach zwei Zwei-Minuten-Strafen auf nur noch vier Feldspieler zusammengeschmolzen – und der NSV nutzte seine doppelte Überzahl deutlich effizienter als zuvor die Schütt-Sieben. So holten die Gäste Tor um Tor auf; als noch zwölf Sekunden zu spielen waren, führten die Esinger noch mit 24:23. Anstatt die verbleibende Zeit ruhig herunterzuspielen, leisteten sich die Hausherren einen Ballverlust und kassierten noch den 24:24-Ausgleich (60.). „Das war natürlich sehr, sehr ärgerlich“, so Schütt, der zugab: „In den Schlüsselsituationen hat es keiner geschafft, das Spiel vorne in die Hand zu nehmen – auch nicht unser Haupttorschütze Dennis Gottschalk, über dessen Treffer ich mich natürlich sehr gefreut habe!“ Hellmich, der in Abwesenheit von Fabian Wurl (verletzt) der einzige TuS-Torwart war, hielt laut Schütt „gut, schaffte es aber auch nicht, sein Tor in der Phase, als die Partie kippte, sauber zu halten“. Schlussfazit von Schütt: „Zunächst haben alle gut gespielt – aber am Ende haben alle den Sieg weggeworfen!“

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