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Uetersener Nachrichten

22. Oktober 2017 | 21:58 Uhr

Basketball : Sieg war unnötig knapp

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Am vergangenen Sonnabend trafen sich die drei Herren-Mannschaften der Basketball-Abteilung des TSV Uetersen in einem Uetersener Lokal zu ihrer Weihnachtsfeier. Während die 2. und 3. TSV-Männer an jenem Wochenende spielfrei hatten, empfingen die 1. Herren zuvor am Sonnabendnachmittag noch den TS Einfeld. Alles andere als ein Sieg gegen das noch punktlose Schlusslicht der 2. Regionalliga Nord wäre für die Rosenstädter vor ihrer Weihnachtsfeier eine herbe Enttäuschung gewesen. Bis auf Tim Schölermann, der erst in der Rückrunde wieder eingreifen kann, und Patrik Fischer (fehlt bis zum Saisonende verletzt) standen TSV-Trainer Toni Radic alle Akteure zur Verfügung.

shz.de von
erstellt am 12.Dez.2013 | 18:29 Uhr

Im ersten Viertel spielten die Uetersener sehr ruhig und überlegt: „Es gab viele kluge Pässe und gute Würfe, die dieses Mal auch wieder ihr Ziel fanden“, berichtete André Hoppe, Spieler und Pressewart der TSV-Korbjäger. Die Einfelder zeigten aber, dass sie keinesfalls nur in die LMG-Halle gekommen waren, um sich die nächste Niederlage abzuholen, sondern spielten gut mit. Die Hausherren hielten mit dem nötigen Kampfgeist dagegen: Anzusehen war dies vor allem Hauke Liebau, der sich beim Kampf um einen Rebound einen Cut am Kinn zuzog. Nicht nur in dieser Szene agierten die Gäste sehr körperbetont: „Fast jeder Block war unsauber gestellt und beim Ausboxen wurden oft nicht sehr sportliche Tricks angewendet“, klagte Hoppe.

Die Partie verlief zunächst sehr ausgeglichen: Nach dem ersten Viertel stand es 20:20, zur Pause lagen die Uetersener sogar knapp mit 37:40 zurück. Danach setzte sich das Heim-Team zunächst leicht ab, leistete sich dann aber mehrere Unachtsamkeiten und spielte zu lässig. Dadurch bekamen die Gäste aus Neumünster neue Energie und verwandelten wichtige Würfe. Im dritten Viertel musste TSV-Topscorer Philipp Döhring mit einer Platzwunde an der Lippe, die ein Einfelder verursacht hatte, kurzzeitig aussetzen, konnte aber schnell wieder mitwirken. Im Angriff verwandelte Torben Liebau zwei wichtige Würfe zur 59:56-Führung nach 30 Minuten.

Im Schlussviertel stand Jan-Frederic Linde im Blickpunkt: Er holte viele Rebounds und konnte auch wieder selbst punkten, ehe viele kleinliche Fouls gegen ihn gepfiffen wurden und er kurz vor Schluss mit fünf Fouls auf die Bank musste. Die Einfelder spielten in den letzten Minuten „Stop the clock“ und es wurde noch einmal eng: Die Hausherren verwandelten nur einen Freiwurf und kamen in der Defense zweimal zu spät, was die Gäste jeweils zu einem Dreier nutzten. „Unser Vorsprung war aber groß genug“, atmete Hoppe durch und umschrieb den 82:77-Sieg, den Uetersen feierte, als „unnötig knapp“.

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