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Uetersener Nachrichten

21. Oktober 2017 | 06:59 Uhr

Fussball : Sieg verschenkt

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Zu ihrem letzten Pflichtspiel in 2011 gastierten die 1. Herren des TSV Uetersen am Sonntagnachmittag beim diesjährigen Neuling SC Alstertal-Langenhorn.

shz.de von
erstellt am 27.Nov.2011 | 20:18 Uhr

An der Langenhorner Chaussee gab es zunächst ein ausgeglichenes Duell: Ein paar Halbchancen hüben wie drüben, mehr gab die erste Halbzeit nicht her – bis zur 40. Minute: Dann verloren die Gäste ein Kopfballduell und nach einem Doppelpass spitzelte SCALA-Torjäger Jendrik Bauer den Ball zum 1:0 ins Netz (40.). „Eigentlich war es bis dahin ein typisches 0:0-Spiel. Dass wir in Rückstand geraten sind, war sehr bitter“, klagte TSV-Trainer Jörn Borstelmann.

Immerhin: Nach dem Seitenwechsel war den Uetersenern der unbändige Wille, die Partie noch zu drehen, anzumerken. In der 54. Minute hatten sie die erste gute Chance, als TSV-Stürmer Philipp Ehlers rechts freie Bahn hatte und SCALA-Keeper Lorenz Oliver Pohl eigentlich schon umkurvt hatte, Pohl dann aber den Ball irgendwie doch noch zur Seite boxen konnte. Daraufhin legte Ehlers die Kugel zurück zu Florian Blaedtke, dessen Gewaltschuss aber oben rechts am Ziel vorbei raste. Zehn Minuten später konnte Pohl einen Schuss von Daniel Krohn nur abklatschen; den Abpraller erreichte Ehlers nicht, wohl aber Kirill Shmakov. Doch sein zweites Saisontor vor Augen brachte Shmakov, der aufgrund des Fehlens von Christian Förster als Links- und nicht als Rechtsverteidiger zum Einsatz kam, das „Kunststück“ fertig, den Ball aus zwei Metern links am leeren Tor vorbeizuschieben – und begrub sein Gesicht anschließend enttäuscht im nassen Rasen. In der 67. Minute wurde Daniel Krohn, der über rechts nach vorne gekommen war, ein zweifelhafter Freistoß zugesprochen. Blaedtke schlug diesen in den Strafraum und Ehlers köpfte am langen Pfosten zum vermeintlichen 1:1 ein – doch das Tor zählte nicht. „Was der Schiedsrichter da gesehen haben will, weiß ich nicht“, ärgerte sich Borstelmann. Tatsächlich hatte Ehlers sich vor seinem Treffer kein Foulspiel geleistet! Nachdem Daniel Krohn eine weitere Freistoß-Flanke von Blaedtke nicht aufs Tor verlängern konnte (70.), glich er fünf Minuten später zum hochverdienten 1:1 aus: Nach einem Steilpass hatte er halblinks freie Bahn und wollte eigentlich zu Ehlers in die Mitte querlegen. Ein SCALA-Verteidiger verhinderte dies per Grätsche und so konnte Daniel Krohn den Ball selbst ins kurze Eck einschieben. „Weiter, lasst uns das Ding gewinnen“, feuerten die TSV-Trainer Heiko Waschatz und Borstelmann ihr Team an. Doch es reichte nicht mehr zum Siegtreffer und Borstelmann haderte: „Es war wie immer: Wir haben wieder einmal zu viele Chancen vergeben!“

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