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Uetersener Nachrichten

21. November 2017 | 14:54 Uhr

Hallenfußball : Sieg für Allstars

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Am Donnerstagabend richteten die Sportfreunde Pinneberg ihr Hallenturnier um den „4. Melo-Cup“ aus. In der Sporthalle der Theodor-Heuss-Schule ging es torreich zu: 68 Treffer fielen in den 20 Gruppenspielen.

shz.de von
erstellt am 30.Dez.2011 | 21:26 Uhr

In der Gruppe B gewannen die Kickers Halstenbek ein „Endspiel“ um den Einzug ins Halbfinale gegen Holsatia/Elmshorner MTV mit 4:1. Im Halbfinale kam für die Kickers aber das Aus: Gegen die Melo Allstars, für die mit Marcel Rentzow und Rafael Vazquez auch zwei Spieler der 1. Herren des TSV Heist (Kreisliga 8) sowie der Ex-Heistmer Björn Petersen spielten, verloren sie mit 0:1. Daniel Richter erzielte das goldene Tor, nachdem Melo-Keeper Oliver Firgens seinen Vorderleuten laut zugerufen hatte: „Lasst den Ball laufen, spielt einfache Pässe!“ Firgens selbst, normalerweise für die 1. Herren des Wedeler TSV in der Landesliga zwischen den Pfosten, hatte zuvor mit einer starken Parade seinen eigenen Fehlpass wieder ausgebügelt.

Im anderen Semifinale setzte sich der Kummerfelder SV gegen die SV Halstenbek-Rellingen II mit 3:2 im Neunmeterschießen durch. Während mit Florian Broscheit und Nils Hachmann die ersten beiden KSV-Schützen trafen, scheiterte HR-Akteur Björn Kaland an KSV-Keeper Philip Schumacher und Jannick Lingmann (HR II) traf nur den Pfosten. Im Duell um Platz 3 behauptete sich die HR-Reserve mit 2:0 gegen die Kickers (Tore: Björn Kaland und Jonathan Bigger); die HR-Spieler Aleksander Lesniak, Christian Hamdorf und Lingmann vergaben weitere Großchancen.

Im Finale trafen die Gruppensieger Kummerfeld und Melo Allstars aufeinander. Bei einem Schuss des Ex-Wedelers Stefan Fleischanderl streckte sich Melo-Keeper Firgens vergeblich: Der Ball ging vom Innenpfosten zum 1:0 für Kummerdeld ins Netz. Als Richter im Nachsetzen ausglich, zählte das Tor nicht, da er zuvor KSV-Keeper Schumacher gefoult haben soll. Als Schumacher sich wenig später auf ein Tänzchen einließ und den Ball vertändelte, glich Richter aber regulär zum 1:1 aus. Im Neunmeterschießen trafen die ersten vier Schützen beider Teams (Jan Ziegler, Hachmann, Sören Brinkmann und erneut Ziegler für Kummerfeld sowie Andree Otto, Josip Dilber, Petersen und Andrej Scherer für Melo). Nachdem KSV-Akteur Sebastian Meier rechts vorbeigezielt hatte, verwandelte Richter eiskalt zum 5:4-Sieg für Melo. Damit verlor Kummerfeld wie im Vorjahr (damals gegen den Glashütter SV III) das Melo-Cup-Finale im Neunmeterschießen. Firgens wurde als bester Torwart und Ziegler als bester Spieler ausgezeichnet.

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