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Uetersener Nachrichten

21. August 2017 | 07:03 Uhr

Handball : Sieg aus der Hand gegeben

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Im Heimspiel gegen den Rellinger TV legten die 1. Männer einen klassischen Fehlstart hin. Nach fünf Minuten lag man 2:5 im Hintertreffen und bis zum 6:8 in der 15. Minute hatte man schon acht Angriffe ohne zählbaren Erfolg auf dem Zettel. Dieses änderte sich auch im zweiten Abschnitt der ersten Halbzeit nicht. Die Summe erhöhte sich sogar auf 14, wobei zu oft auf den „Pelz“ des gegnerischen Torwarts geworfen wurde und sich technische Fehler häuften. So ging es mit 11:14 in die Pause.

Vorerst änderte sich die Abschlussschwäche auch nach der Pause nicht, doch weil jetzt in der Abwehr besser gearbeitet wurde, kam man in der 35. Minute auf 14:16 heran und nach 39 Minuten stand der 17:17-Gleichstand auf der Anzeigentafel.

41 Minuten und 16 Sekunden waren gespielt, da ging der TSV erstmals in der Begegnung in Führung. Richtig absetzen konnte sich der TSV dann durch Jan-Eric Pietsch und Steffen Czwalinna zum 26:22 nach 50 Minuten. In den folgenden fünf Minuten konnte Uetersen den Vier-Tore-Vorsprung halten (29:25).

Dann wurde der TSV förmlich von der Siegerstraße gepfiffen. 57 Minuten waren gespielt (30:27 für Uetersen), Jan-Eric Pietsch bekam auf der Außenposition den Ball, hatte zwei Gegner gegen sich, der eine kam von der Seite. Ein Pfiff – Stürmerfoul gegen Pietsch – keiner verstand die Entscheidung. Allerdings hätte Pietsch den Mund halten müssen. Er meckerte, bekam eine Zeitstrafe. Dann kam auch noch Pech hinzu, denn der Wurf zum 30:28-Anschlusstreffer wurde unhaltbar für Sören Lötje im TSV-Tor abgefälscht, dazu wurde der nächste TSV-Treffer von Steffen Czwalinna wegen Kreisübertritts abgepfiffen. Jetzt wurde es hektisch, nur noch einen Treffer Vorsprung für Uetersen beim 30:29. Man gab sich nicht geschlagen und Maximilian Ladiges erzielte in Unterzahl mit seinem siebten Tagestreffer das 31:29. Jetzt wurden die Hände der TSV-Fans auf der gut gefüllten Tribüne feucht. Rellingen kam erneut zum Anschluss, doch jetzt war Uetersen nicht clever genug. Man konnte den Ball nicht in den eigenen Reihen halten, dazu Schrittfehler von Steffen Czwalinna und als man wieder vollzählig war, bekam Jasper Timm eine Zeitstrafe. 49 Sekunden in Unterzahl, Rellingen im Angriff und alle hatten den Ball im Seitenaus gesehen, nur die Schiris nicht. Den Wurf von Rellingen konnte Sören Lötje glänzend abwehren. Doch was da geschah, das wollte keiner glauben. Der Rellinger Angreifer war im TSV-Kreis, kam heraus, bekam den Ball und durfte den 31:31-Ausgleich werfen. „Das haben die Schiris glänzend hingepfiffen“, ärgerte sich der TSV-Trainer. Allerdings, die Problematik war, dass Uetersen sich in der ersten Halbzeit zu viele Fehlversuche und Ballverluste geleistet hatte.

TSV Uetersen: Kai Röhl (6 Paraden bis zur 22. Minute), Sören Lötje (8 Paraden ab 22. Minute) – Maximilian Ladiges (7 Tore), Torben Lötje (3), Jan-Eric Pietsch (8/3 Siebenmeter), Alexander Farr (6), Jasper Timm (3), Steffen Czwalinna (4), Andre Janert, Gordon Gruschinske, Tim Redeker, Uli Maß.

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von
erstellt am 06.Mär.2012 | 20:54 Uhr

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