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Neue Schulrätin : Sie will den Schulen nahe sein

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Nachfolgerin des ehemaligen Schulrats Michael Doppke heißt Adelia Schuldt. Die 62-jährige Hamburgerin trat ihren Dienst am 1. Dezember an. Der Schulrat Dirk Janssen und sie üben die Fach- und Dienstaufsicht über die Grund- und Gemeinschaftsschulen ohne Oberstufe sowie Förderzentren im Kreis Pinneberg aus. Sie teilen sich die Betreuung der 75 Einrichtungen ungefähr je zur Hälfte.

shz.de von
erstellt am 21.Dez.2015 | 20:57 Uhr

„Es ist sehr schön, wieder im Kreis Pinneberg zu sein“, sagte Adelia Schuldt gestern bei ihrer Vorstellung vor Journalisten. 31 Jahre ihrer Dienstzeit verbrachte sie in Appen und Halstenbek. Adelia Schuldt kennt den Schulalltag nicht nur als Lehrerin, sondern auch als Mutter zweier inzwischen erwachsener Töchter. Mittlerweile hat sie auch ein Enkelkind.

Die Hamburgerin studierte in ihrer Heimatstadt Deutsch sowie Soziologie und ließ sich zur Volks- und Realschullehrerin ausbilden. Als Referendariatsfach wählte sie Technisches Werken. Mehr als 20 Jahre lang lehrte sie in Appen, als die Grundschule dort auch eine Hauptschule war. Sie unterrichtete in den Klassen 1 bis 9 fast alle Fächer. Zehn Jahre lang arbeitete sie in Appen als Konrektorin, bevor sie Leiterin der Grundschule Nord in Halstenbek wurde, die später in die Grund- und Gemeinschaftsschule an der Bek aufging.

2009 erhielt Adelia Schuldt die Beförderung zur Schulrätin im Kreis Segeberg. „Ich wollte immer in den Kreis Pinneberg zurück“, sagte sie. Aber als ihr der Wechsel angeboten wurde, zögerte sie anfänglich trotzdem. „Ich hatte mich im Kreis Segeberg sehr gut eingearbeitet“, berichtete sie. Doch inzwischen freut sie sich. „Ich habe eine ganze Reihe vertrauter Gesichter gesehen, was ein schönes Gefühl ist“, bemerkte sie.

Adelia Schuldt übernimmt die Aufgaben und damit auch das Einzugsgebiet von Doppke. Es erstreckt sich von Schenefeld über Halstenbek, Rellingen, Bönningstedt, Quickborn, Barmstedt, Elmshorn bis Klein Nordende und Seestermühe. Dirk Janssen dagegen betreut die Schulen zwischen Tornesch, Haselau, Wedel und Pinneberg.

Als erste Aufgabe an der neuen Stelle widmete Adelia Schuldt sich dem Thema „Deutsch als Zweitsprache“ (DaZ). „Das ist eine große Herausforderung“, sagte sie. Es gibt im Kreis 16 DaZ-Zentren. Rund 700 Kinder, die weniger als ein Jahr lang in Deutschland sind, besuchen 39 Lerngruppen. Nach den Ferien will Adelia Schuldt ihre Schulen besuchen – pro Woche hat sie sich vier vorgenommen. „Es ist mir wichtig, nah an den Schulen zu sein“, sagte sie. Bei vielen Problemen helfe es schon, Lehrern und Eltern einfach zuzuhören.

Adelia Schuldt hat ein Büro im Elmshorner Kreishaus, Kurt-Wagener-Str. 11. Eine offene Sprechstunde halten die Schulräte dort im Haus 3 im ersten Stockwerk montags von 14 bis 16 Uhr. Telefonisch ist Janssen unter der Nummer 04121/45023305 erreichbar. (jhf)

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