Chorknaben : Sie überraschen immer wieder

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Das war wieder einmal ein ganz besonderes Erlebnis. Die Chorknaben Uetersen, mehrfach national und international ausgezeichnet, schafften es, gleich dreimal vor „ausverkauftem Haus“ zu singen. Die Karten für ihre Weihnachtskonzerte in der Klosterkirche waren schnell vergriffen, sodass sich die, die am Konzertabend selbst noch Tickets haben wollten, mit den Logenplätzen begnügen mussten.

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18. Dezember 2011, 21:26 Uhr

Aber auch sie wurden Zeugen eines ganz besonderen Hörgenusses. Das Konzert begann mit der französischen Komposition „Veni Emmanuel“. Die etwa 70 Chorknaben, die von den Vorchorgruppen unterstützt wurden, zogen dabei singend in die Klosterkirche ein. Weihnachtliche und adventliche Stücke schlossen sich an. Gleich mehrere Höhepunkte wurden den Besuchern geschenkt. Bei „A Hymn to the Virgin“ gab es einen kleinen Echochor, der von der Empore aus sang. Und beim berühmten Quempas von Michael Praetorius kam der Klang aus allen vier Ecken der Kirche. Und dann war da noch das Alphorntrio „Königsgrund“, das unter anderem Sätze aus der Alphornmesse von Herbert Bitschnau spielte. Kantor Eberhard Kneifel von der Klosterkirchengemeinde hatte es während der Begrüßung gesagt: Es sei eine Premiere in der Klosterkirche. Und so waren die Musikfreunde zusätzlich gespannt auf den Auftritt der drei Musiker, die wohl das nördlichste Ensemble ihrer Art sind. Sie kommen nämlich aus Dibbersen in der Nordheide.

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