zur Navigation springen

Beruflicher Neuanfang : Sie hinterlässt ganz viele Spuren

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Nach drei Jahren verlässt Gemeindepädagogin Marie Ahlmann-Eltze das Martin-Luther-Haus und auch Uetersen, um sich in Hamburg beruflich neu zu orientieren. „Vor meiner theologischen Ausbildung in Wuppertal habe ich eine Lehre zur Erzieherin gemacht. Und nun möchte ich auch einmal als Erzieherin arbeiten“, so die Hamburgerin.

shz.de von
erstellt am 13.Aug.2013 | 18:14 Uhr

Tätig sein möchte sie in den kommenden Jahren für das christliche Kinder- und Jugendwerk „Arche“ in Hamburg-Jenfeld. 90 Kinder und Jugendliche kommen täglich dorthin und werden von den Mitarbeitern sozial betreut.

Es sei so ähnlich wie das Mittagessen und die Betreuungszeit für Grundschüler im Martin-Luther-Haus einmal in der Woche. Mit dem Unterschied, dass das in Jenfeld täglich angeboten werde.

Marie Ahlmann-Eltze wird viele Spuren hinterlassen. Daher bedauert Prediger Volker Wiese den Weggang der 29-Jährigen zutiefst, freut sich aber auch für seine junge Kollegin. Die Erfahrung, die sie in Uetersen habe machen können, nütze ihr bei ihrem neuen Aufgabenfeld mit Sicherheit. Marie Ahlmann-Eltze wird im Rahmen eines Gottesdienstes am 25. August im Martin-Luther-Haus verabschiedet. Die Kirchzeit unter der Leitung von Inspektor Thomas Hohnecker beginnt um 11 Uhr.

Die Gemeindepädagogin wirkte vielfach. Nicht nur an der Gemeinde selbst. Dort kümmerte sie sich um den Kinder- und Jugendbereich, übernahm die Jungschararbeit, organisierte Ausflüge und sonstige Aktivitäten. Es sei schön gewesen, direkte Ansprechpartnerin für die Altersklassen sein zu dürfen, so Marie Ahlmann-Eltze. Das Mittagessen für Schulkinder wurde von ihr mitgetragen. Parallel zu den Gottesdiensten bot die Gemeindepädagogin ein Kinderprogramm an und donnerstags den Frauentreff mit Migrantinnen und Mitgliedern der Gemeinde.

Außerhalb der Gemeinde engagierte sie sich ökumenisch und übernahm Pausenhofbetreuung an der Friedrich-Ebert-Schule. An der Seite von Pastorin Kirsten Ruwoldt gestaltete Marie Ahlmann-Eltze jährlich den Einschulungsgottesdienst an der Klosterkirchengemeinde. Bibelgespräche, Konfirmandenunterricht und weitere Aktivitäten im und um das Martin-Luther-Haus herum ergänzten dieses breite Tätigkeitsfeld der nun Ausscheidenden.

Ganz besonders viel Freude habe ihr die Kinder- und Jugendarbeit gemacht sowie die enge Vernetzung der Teams, in denen sie tätig sein durfte. Marie Ahlmann-Eltze war mit Leitungsarbeiten beauftragt, hat es aber stets gut verstanden, sich zu integrieren und die ehrenamtlich Tätigen in der Gemeinde darüber optimal und wertschätzend zu unterstützen. Über die Nachfolge der Gemeindepädagogin ist bereits entschieden worden. Im November nimmt Susanne Böttle ihre Arbeit an der Gemeinschaft in der evangelischen Kirche auf. 50 Prozent ihrer Aufgaben werden allerdings übergeordnete Arbeiten sein. So wirkt sie auch für den Landesverband der Gemeinschaften.

Im September wird das 25jährige Bestehen des Martin-Luther-Hauses gefeiert. Anlässlich dieses Jubiläums, das in den UeNa noch näher vorgestellt werden soll, wird Marie Ahlmann-Eltze noch einmal nach Uetersen kommen, bevor sie sich dann voll und ganz auf ihre neue Aufgabe konzentrieren wird.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert