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Uetersener Nachrichten

23. Oktober 2017 | 03:12 Uhr

Landtagswahl 2012 : „Sie haben 2 Stimmen“

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Spannung steigt im Land. Wer macht am 6. Mai das Rennen? Bleibt Schwarz/Gelb oder kommt Rot/Grün? Wie sieht es aus mit der Großen Koalition, oder gibt es eine Allianz zwischen SPD, den Grünen und dem SSW? Warum nicht Schwarz/Grün? Die Parteien kennen die jüngsten Umfragen und kämpfen daher besonders intensiv um Zustimmung. Deutlich sichtbar gaben sich SPD, CDU, die Grünen und die FDP gestern in der Uetersener Fußgängerzone ein Stelldichein.

shz.de von
erstellt am 20.Apr.2012 | 21:33 Uhr

Hier gab’s ein Fähnchen, dort Infopost. Und auch die Fußballeuropameisterschaft wird als „Aufhänger“ gerne genommen. Den kompletten Spielplan gab es gestern ebenfalls. Natürlich gratis und mit Konterfei der Kandidatin. Wie aber muss am 6. Mai gewählt werden? In Schleswig-Holstein ist es, im Gegensatz zum benachbarten Hamburg, recht einfach. Während in der Hansestadt 2008 zum ersten Mal panaschiert und kumuliert werden musste, haben Schleswig-Holsteiner, insofern sie zur Wahl zugelassen worden sind, „nur“ zwei Stimmen.

Mit der Erststimme wählen sie den Direktkandidaten ihres Wahlkreises. Mit der Zweitstimme wird eine Partei (Landesliste) gewählt. Es ist die maßgebende Stimme für die Verteilung der Parlamentssitze auf die einzelnen Parteien. Es können also maximal zwei Kreuzchen gesetzt werden. Die Wahllokale öffnen dafür um 8 Uhr und schließen pünktlich um 18 Uhr.

Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, Briefwahl auszuüben. Wer das aus wichtigem Grund tun möchte, muss sich von der Gemeindewahlbehörde einen amtlichen Stimmzettel, einen amtlichen Wahlumschlag sowie einen amtlichen Wahlbriefumschlag beschaffen und den Wahlbrief mit dem Stimmzettel so rechtzeitig seiner Gemeindewahlbehörde übersenden, dass er dort spätestens am Wahltag um 18 Uhr eingehen kann. Achtung: Wer den Wahlbrief erst am Wahltag selber abgeben möchte, muss dafür sorgen, dass er bis 18 Uhr dem Wahlvorstand des auf dem Wahlbriefumschlag angegebenen Wahlbezirks zugeht. Wer bis heute keine Wahlbenachrichtigung erhalten hat, sollte sich am Montag mit seinem Rathaus oder seiner Amtsverwaltung in Verbindung setzen, um einen eventuellen Fehler noch zu korrigieren.

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