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Altonaer Wellpappenfabrik : Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Planmäßig hat die zur Panther-Gruppe gehörende Altonaer Wellpappenfabrik zum Jahresanfang eine neue 2,8 Meter breite und 400 Meter pro Minute schnelle High Speed-Wellpappenanlage in Betrieb genommen.

shz.de von
erstellt am 10.Jan.2016 | 21:30 Uhr

„Die Vorteile dieser neuen State of the Art-Maschine liegen bei einer sehr hohen Produktivität und vollautomatisierten IT-Steuerung bezüglich Geschwindigkeit und Qualität der Wellpappenerzeugung. Alle vom Maschinenhersteller lieferbaren IT-Komponenten nach den Ideen der Industrie 4.0-Technologien sind bereits integriert“, betont Geschäftsführerin Carin Hilmer-Brenzinger.

Die Anlage ist in der Lage, Papiergrammaturen ab 40 Gramm/Quadratmeter zu verarbeiten und erfülle somit die Forderungen der Kunden nach Gewichtseinsparungen bei Verpackungen gleichbleibender Stabilität, macht Carin Hilmer-Brenzinger deutlich. Ein integrierter Web-Cleaner befreit die erzeugte Wellpappe von anhaftendem Staub, denn eine staubfreie Oberfläche ist erforderlich, um im sich anschließenden High-Quality-Postprint-Verfahren eine Bedruckung optimal zu realisieren. Mittels der neuen Aufreißfadenstation mit Ritzvorrichtung kann die Deckenbahn angeritzt werden, so dass eine optisch saubere Kante beim Aufreißen der Verpackung entsteht.

Bei dieser Anlage können die bedruckten Preprintpapiere auf der Außen- und zusätzlich als Innenbahn eingesetzt werden. Damit kann der Nachfrage nach Verpackungen mit Innenbedruckung optimaler Rechnung getragen werden. „Insgesamt wird die Anlage von 16 Kameras überwacht, die am zentralen Leitstand hochauflösende Bilder liefern, ein schnelles Eingreifen ermöglichen und damit für stabile Produktion und Qualität sorgen“, so die Geschäftsführerin.

Carin Hilmer-Brenzinger verweist darauf, dass mit dieser neuen Anlage auch Nachhaltigkeit und Energieeffizienz verbunden sind. So wird die Anlage mit deutlich reduziertem Dampfdruck betrieben, so dass weniger Erdgas für die Produktion verwendet wird. Spezielle Isolierungen aller Dampf- und Kondensatleitungen sorgen zudem für eine weitere Senkung des Energieverbrauchs.

„Exakte Messungen erlauben eine gezielte Analyse und Steuerung der Energieverbräuche. Eine fernbedienbare Absperrvorrichtung schaltet nicht benötigte Vorheizzylinder ab. Die vollautomatische Schmiereinrichtung minimiert die Gefahr von Schmierstoffverlusten und sorgt für erhöhte Sauberkeit an der Maschine und am Produkt“, so Carin Hilmer-Brenzinger. Sie betont, dass im Zuge der Umbaumaßnahmen auch in die automatische Abfallentsorgung und Leimaufbereitung investiert wurde.

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