Handball : Sicher ins Achtelfinale

Aller guten Dinge sind drei: Nach den 1. Männern und den 1. Frauen haben am Donnerstagabend auch die 2. Männer des TuS Esingen das Achtelfinale im HHV-Pokal erreicht. Das Zweitrunden-Duell bei ihrem Landesliga-Rivalen TSV Ellerbek IV, der von Kay Germann (lange Jahre Trainer der 1. TuS-Herren) betreut wird, gewann die Esinger Zweitvertretung mit 30:25.

shz.de von
29. November 2013, 21:37 Uhr

In der Anfangsphase legten die Ellerbeker mehrmals das Führungstor vor. Zunächst konnten die Gäste noch Schritt halten (die ersten drei TuS-Treffer erzielte dabei allesamt Tobias Lißner), dann zogen die Hausherren von 4:4 (7.) auf 11:6 (15.) davon. „Wie fast immer in dieser Saison, so haben wir ein paar Minuten benötigt, um ins Spiel zu finden“, gab TuS-Trainer Dennis Nickel zu. Als die Tornescher auf 11:9 verkürzt hatten (18.), nahm Germann seine Auszeit, die jedoch ihre Wirkung voll und ganz verfehlte.

Die Esinger wurden nun immer stärker und drehten die Partie zu ihren Gunsten: Nach 23 Minuten gingen sie in Führung (12:13) und sollten diese auch nicht mehr hergeben. Tom Schmitt machte dabei nicht nur farblich (als einziger der ansonsten komplett in weiß gekleideten Esinger trug er eine schwarze Hose), sondern auch aufgrund seiner gewaltigen Sprungkraft einmal mehr den Unterschied aus. Neben Schmitt glänzte vor allem TuS-Torwart Jan-Michael Bruhn, der viele starke Paraden zeigte und sogar zwei Siebenmeter entschärfte (einer davon wurde allerdings im Nachwurf verwandelt). Nachdem es zur Pause 14:18 stand, verkürzten die Ellerbeker zwar nach dem Seitenwechsel zunächst auf 16:18 (36.), ehe Schmitt aufs Parkett zurückkehrte. Er stellte die erfahrenen TSV-Spieler erneut vor unlösbare Aufgaben und sorgte mit drei Treffern in Folge im Alleingang für das 16:21 (38.). Beim 22:30 führten die Esinger sogar mit acht (!) Toren (58.), ehe die Ellerbeker in der Schlussminute noch zum 25:30-Endstand verkürzten. „Wir haben uns in der Abwehr gefestigt und Bruhn hat sehr stark gehalten“, lobte Nickel. Für die in der nächsten Woche anstehende Achtelfinal-Auslosung wünscht Nickel sich „einen Gegner aus der Hamburg-Liga, aber nicht die eigene 1. Mannschaft“.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert