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Uetersener Nachrichten

14. Dezember 2017 | 14:52 Uhr

Jahresauftakt : Sich gemeinsam den Themen stellen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Etwa 60 Christdemokraten aus den Ortsverbänden Tornesch, Uetersen, Heidgraben, Elmshorn und Borstel-Hohenraden sowie interessierte Gäste hatten sich zum gemeinsamen Grünkohlessen mit politischen Gesprächen im Heidgrabener Heidekrug eingefunden.

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erstellt am 01.Feb.2015 | 21:28 Uhr

Im vergangenen Jahr hatte Reinhard Nürnberg, Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes Tornesch, erstmals diese gemeinsame CDU-Veranstaltung zum Jahresauftakt angeregt. Sie fand 2014 in Uetersen statt und wurde zu einem Erfolg. Nun trafen sich die Christdemokraten in Heidgraben und hatten weitere Parteifreunde aus der Region eingeladen.

Die CDU-Landtagsabgeordnete Barbara Ostmeier, die als Referentin und Gesprächspartnerin zur Politik im Land der Einladung gefolgt war, bezeichnete die Veranstaltung, an der auch Vertreter der Jungen Union sowie der CDU-Kreistagsabgeordnete Erhard Wasmann teilnahmen, als beispielgebend. „Es ist gut, wenn CDU-Ortsverbände den Dialog führen, sich gemeinsame Themen erarbeiten, diskutieren und Lösungen finden“, sagte sie.

Und sie rief dazu auf, den Weg nach neuen Lösungen gemeinsam mit der Jungen Union zu gehen, denn die jungen Leute seien die CDU-Abgeordneten von morgen. In ihrem Bericht aus dem Landtag sparte die Vorsitzende des Innen- und Rechtsausschusses des schleswig-holsteinischen Landtags, justizpolitische Sprecherin und sportpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion nicht mit Schelte an der Landesregierung von Torsten Albig (SPD). „Was hat Albig aus seinem Lieblingsland gemacht?“, so ihre rhetorische Frage. Barbara Ostmeier führte drei Ministerwechsel in sechs Monaten an, kritisierte scharf das „die Situation herunterspielende“ Verhalten von Justizministerin Anke Spoorendonk (SSW) zur Geiselnahme in der JVA Lübeck und verwies auf Fehlentscheidungen der Landesregierung in der Schulpolitik, in der Innenpolitik, in der Infrastruktur und im Reagieren auf den demografischen Wandel. „In der Bildungspolitik wird Quantität auf Kosten von Qualität umgesetzt, um mehr junge Menschen zum Abitur zu bringen. Als mittelstandsgetragenes Land brauchen wir aber junge Menschen mit fachlich hochwertiger Ausbildung im dualen System. Zudem sind unsere Hochschulen strukturell unterfinanziert. Und wer Inklusion will, muss auch mindestens 1000 Lehrerstellen schaffen.“ Die CDU werde sich weiter für die Konsolidierung des Haushalts und gegen das Verschleppen von Investitionen einsetzen. Opposition sei nicht schön, aber nicht aussichtslos. „Wir stellen uns den Fragen und bieten spätestens 2017 Lösungswege an“, so die CDU-Landespolitikerin.

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