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Uetersener Nachrichten

18. Oktober 2017 | 17:39 Uhr

Handball : Sensation knapp verpasst

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

„Aufgrund der körperlichen Überlegenheit ist der HSV klarer Favorit – wenn unser Team die Partie lange offenhalten könnte, wäre das schon ein Erfolg!“ Diese Einschätzung gab Jan-Henning Himborn, Trainer der 1. Herren und Sportlicher Leiter der Handballer des TuS Esingen, vor dem HHV-Pokal-Halbfinale der 1. männlichen TuS-B-Jugend gegen den HSV Hamburg ab. Während Mike König die Tornescher in Führung brachte (3.), hielt TuS-Torwart Nils Wünsch sein Gehäuse beachtliche sechs (!) Minuten komplett sauber. Bis zum 4:5, das Tim Reichert in der elften Minute erzielte, blieb es eng – dann stand es plötzlich 4:9 aus TuS-Sicht (14.). Begünstigt durch einige Fehlwürfe und technische Fehler der Esinger wuchs der Rückstand auf sechs Tore an (8:14/20.).

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erstellt am 19.Apr.2012 | 21:11 Uhr

Doch auch, weil jede gelungene Aktion der TuS-Talente von den Zuschauern frenetisch bejubelt wurde, kämpften die Esinger sich wieder heran: Leonard Dombrowski verkürzte per Siebenmeter zum Pausenstand von 11:15. Nach dem Seitenwechsel stand es nach Toren von Lukas Geertz und Hannes Haas plötzlich nur noch 13:15. In der 30. Minute verkürzte Geertz, als der Schiedsrichter bereits „Zeitspiel“ anzeigte, wuchtig auf 16:17 – die Esinger waren wieder dran und brachten die HSV-Abwehr ein ums andere Mal in Verlegenheit – und nach exakt 36 Minuten und 38 Sekunden, glich Reichert nach Haas-Pass von rechts aus spitzestem Winkel zum 20:20 aus!

Die Halle tobte und eine Pokal-Sensation schien möglich zu sein. Die klassenhöheren Gäste gingen zwar zweimal wieder in Führung, doch Geertz und Jan Rabe (tankte sich stark zwischen zwei HSV- hindurch) egalisierten jeweils prompt. Als Wünsch beim Stand von 22:22 eine starke Parade zeigte, verpasste es Rabe, die Hausherren erstmals wieder in Führung zu bringen, als sein Wurf knapp links am Ziel vorbei strich (40.). Dann zählte ein Haas-Tor nicht, weil der Esinger bei seinem Wurf im Kreis stand – es folgte der 22:23-Rückstand (43.). Dombrowski per Strafwurf und König im Rückwärtsfallen glichen zweimal aus, beim Stand von 25:27 nahm TuS-Trainer Till Krügel eine Auszeit. Anschließend zielte Geertz knapp vorbei; weil der HSV im Gegenzug nur das Lattenkreuz traf, gelang Geertz der 26:27-Anschluss (49.). Daraufhin nahm der HSV-Coach seine Auszeit und anschließend machten die Gäste mit zwei weiteren Toren den Einzug ins Finale, in dem sie auf den TSV Uetersen treffen, klar. Krügel urteilte: „Ein Sieg war keinesfalls unmöglich, aber der HSV war uns körperlich überlegen und hat verdient gewonnen!“

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