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Uetersener Nachrichten

23. Oktober 2017 | 07:20 Uhr

Handball : Sensation beim Bundesliga-Debüt

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Davon hatten selbst die kühnsten Optimisten kaum zu träumen gewagt: Die 1. männliche A-Jugend des TuS Esingen hat am Sonntag das erste Bundesliga-Spiel in der Geschichte der Esinger Handball-Abteilung bei der SG Flensburg-Handewitt sensationell mit 30:28 gewonnen. „Dass wir so früh in der Saison für unsere harte Arbeit in der Vorbereitung belohnt worden sind und einen so starken Gegner geschlagen haben, ist fantastisch“, freute sich Claas-Peter Schütt, der die A-Jugend zusammen mit Till Krügel trainiert, nach dem Triumph beim amtierenden Meister der Bundesliga-Nord-Staffel.

shz.de von
erstellt am 15.Sep.2014 | 20:53 Uhr

Unter den 250 Zuschauern in der Flensburger Fördehalle waren zahlreiche Eltern, Geschwister und Freunde der TuS-Spieler. „Sie haben uns phänomenal unterstützt“, dankte Schütt allen TuS-Anhängern, die in den hohen Norden mitgereist waren. Zunächst gerieten die Esinger bei ihrer Premiere in Deutschlands höchster Junioren-Spielklasse mit 0:5 in Rückstand. „Am Anfang haben wir ein paar Bälle leichtfertig verloren und keine Lösungen gehabt – aber das hat die Mannschaft nicht irritiert“, sagte Schütt.

Schritt für Schritt kämpften sich die Tornescher in die Partie hinein und vom Ergebnis her wieder heran: Nach einem 8:3 lagen sie beim 9:7 erstmals „nur“ noch mit zwei Toren zurück. Beim 15:14 waren sie sogar nur noch ein Tor im Hintertreffen, zur Pause stand es 16:14. „Je länger das Spiel dauerte, desto mehr ging es den Flensburgern auf die Nerven, dass sie sich nicht absetzen konnten“, stellte Schütt fest, nachdem die Hausherren in der zweiten Hälfte nie mehr als mit zwei Treffern führten. Dies lag auch an TuS-Torwart Jorrit Sommer, der wiederholt stark parierte und deutlich besser hielt als die SG-Keeper. Die Gäste glichen beim 18:18 erstmals aus und bejubelten beim 24:25 ihre erste Führung. Diese bauten sie bis auf drei Tore aus, beim Stand von 25:28 nahm die SG eine Auszeit. „Da hatten unsere Spieler schon leuchtende Augen“, so Schütt. Der Flensburger Bundesliga-Nachwuchs glich zwar zum 28:28 aus, aber danach trafen die Esinger noch zweimal zum 28:30-Endstand, den sie frenetisch feierten. „Alle unsere Spieler haben auf hohem Niveau gespielt – nur so können wir in der Bundesliga bestehen“, weiß Schütt und forderte abschließend: „Nun müssen wir Bodenhaftung bewahren und uns auf den nächsten Gegner Burgdorf konzentrieren!“

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