zur Navigation springen

Achter de Kark : Seniorenhaus: Alles auf Anfang!

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Planungen für den Bau eines Hauses für ältere Hetlinger beginnen von vorn. Die Investoren für das Mehrgenerationenhaus im Rahmen des Neubaugebietes „Achter de Kark“ haben sich zurückgezogen, ist während der jüngsten Sitzung des Bau- und Wegeausschusses bekannt geworden. „Schade, dass das geplatzt ist“, erklärt der Ausschussvorsitzende Michael Rahn (FW).

Vor zwei Jahren hatte die Gemeinde die Suche nach einem Investor für das Gebäude in unmittelbarer Nähe zur Kirche begonnen. Nachdem kein Realisierer gefunden werden konnte, wurde die Konsequenz gezogen, dass Vorhaben im Rahmen eines Bauherrenmodells zu realisieren. Bürger sollten gesucht werden, die bereit sind Geld zu geben und sich dafür eine Wohnung fürs Alter sichern.

Kurz vor der Kommunalwahl dann die Überraschung: Mit den CDU-Fraktionsmitgliedern Matthias Strauch und Holger Martinsteg sowie Hartmut Pieper, der für die Union auf der Liste zur Gemeindevertreterwahl kandidierte, fanden sich doch noch eine Investorengruppe. Während der Bauausschusssitzung im April wurde der Weg für sie frei gemacht.

Einwände, die neue Entwicklung erst einmal ausführlich beraten zu wollen, konterten die Drei mit dem Hinweis, zügig voranschreiten zu wollen. Sie müssten das Projekt vorfinanzieren und das Gebäude sollte bereits zum nächste Winter geschlossen sein. Zum Rückzug hätten nun „persönliche Vorkommnisse“ geführt, erklärt Martinsteg auf UeNa-Anfrage. „Wir haben uns das anders vorgestellt“, ergänzt Strauch. Einer der drei Investoren ist ausgestiegen und zu Zweit wollte man das Vorhaben nicht realisieren, berichten sie.

„Wir müssen nun gemeinsam eine Lösung finden“, steht für Rahn fest, „und zwar möglichst kurzfristig.“ Da schon alle Grundstücke im Neubaugebiet verkauft und ein Großteil bebaut worden sei, wäre es nicht gut, wenn noch über längere Zeit eine unbebaute Fläche bestehe.

Der Ausschuss hat während seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen, das Bauherrenmodell wieder aufleben zu lassen. Planungen für das Haus der älteren Hetlinger gibt es bereits. Acht barrierefreie Wohnungen sind vorgesehen, also bräuchte man ebenso viele zahlungsbereite Bürger.

Während einer Informationsveranstaltung der Gemeinde am 23. Oktober soll für das Projekt geworben werden, erklärt der Bauausschussvorsitzende. Kommt das Bauherrenmodell nicht zustande, gibt es einen Plan B. Es könnten die 1254 Quadratmeter auch aufgeteilt, verkauft und darauf Einfamilienhäuser gebaut werden.

zur Startseite

von
erstellt am 29.Aug.2013 | 20:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert