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Ein Jahr im Amt : Seniorenbeirat: Die Offensive 2016

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

1991 wurde der Seniorenbeirat der Stadt Uetersen ins Leben gerufen. Also vor inzwischen 25 Jahren. Aufgabe des Gremiums war und ist es nach wie vor, die Interessen der älteren Generation gegenüber Politik und Verwaltung zu vertreten und gemeinsam an der senioren- und familienfreundlichen Stadt zu arbeiten. Denn auch für Familien macht sich der Seniorenbeirat stark.

shz.de von
erstellt am 12.Jan.2016 | 21:49 Uhr

Vorsitzender Uwe Staack weist immer wieder auf Schnittpunkte hin. So bei der Barrierefreiheit. Mütter und Väter mit Kinderwagen sind für barrierefreie Straßenüberquerungshilfen genauso dankbar wie Senioren mit Rollatoren. Und die Barrierefreiheit soll auch 2016 ein Kernthema werden, so die sieben Seniorenbeiratsmitglieder, die jetzt ein Jahr im Amt sind. Öffentliche Gebäude, Supermärkte oder Arztpraxen stehen diesbezüglich ebenfalls im Fokus des Seniorenbeirates.

Die Zukunft hat schon lange begonnen, und der Seniorenbeirat ist von Anfang an dabei. Das gilt auch beim Thema PC-Schulung/Computerhilfe für Senioren. Zunächst arbeitete man mehrere Jahre lang vertrauensvoll mit dem LMG zusammen, aktueller Partner ist die Rosenstadtschule. Derzeit wird auf der Homepage der Schule ein Forum eingerichtet, das eine Vernetzung der Kursteilnehmer (aber auch früherer Kursbesucher) ermöglichen soll. Ansprechpartner für alle an diesem Thema Interessierten ist Dr. Hartmut Rehbein, der telefonisch unter 04122/42953 erreichbar ist.

Bislang nicht zufrieden sind die Männer und Frauen des Seniorenbeirates mit dem Besuchervolumen während der regelmäßigen Sprechzeiten. Jeden 1. Montag im Monat findet diese um 10 Uhr beginnende zweistündige Sprechzeit, gewöhnlich im Zimmer 114 des Rathauses, statt. Hinsichtlich der Nachfrage sei, so Staack, noch Luft nach oben. Stärker einbringen wollen sich die Senioren auch in den Kreisseniorenbeirat. Diesem Gremium gehört Uetersen mit zwei Mitgliedern an. In der Kreisstadt werden zum Beispiel Anträge vorbereitet und auf den Weg gebracht, die dann im Landesseniorenrat zur Abstimmung gestellt werden.

Seit vielen Jahren schon ein Thema für den Seniorenbeirat ist eine bessere Busanbindung Uetersens an Tornesch. Und zwar unter Einbeziehung des Tornescher Rathauses. Das Sozialamt dort ist auch für Uetersener Belange zuständig. Bislang können Menschen ohne Auto das Gebäude nur schwer erreichen. Eine ÖPNV-Haltestelle wurde immer wieder angeregt, Wirklichkeit geworden ist eine solche bislang aber nicht.

Hingewiesen sei auch auf den nächsten öffentlichen Sitzungstermin des Seniorenbeirates im Rathaus. Getagt wird am 22. Februar von 14.30 Uhr an.

Für eine bessere Verständigung im Ratssaal regen die Seniorenvertreter bereits seit geraumer Zeit eine neue, weil bessere, Mikrofonanlage an. Auch dieses Thema soll 2016 forciert werden.

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