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Initiative : Senioren + JU: Mehr Busse auf die Strecke

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Jugend meldet sich zu Wort. Ihr einziges Sprachrohr in Uetersen ist derzeit die Junge Union. Und die kümmert sich zugleich um Tornescher Belange. Beide Städte sind infrastrukturell vom Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) betroffen. „Wir bewegen den Kreis“ wirbt die Kreisverkehrsgesellschaft in Pinneberg (KViP). Hinsichtlich dieser Bewegung bestehe noch Potenzial nach oben, ist die Junge Union der Ansicht und greift dabei auf das Ergebnis einer von ihr durchgeführten Befragung zurück (wir berichteten darüber bereits).

shz.de von
erstellt am 10.Apr.2015 | 21:47 Uhr

Am Donnerstag gab es im Rathaus der Rosenstadt eine Zusammenkunft zwischen der Jungen Union und Vertretern des Uetersener sowie des Tornescher Seniorenbeirates. Der CDU-Nachwuchs wollte wissen, ob die eingegangenen Verbesserungsvorschläge bei den Vertretern der älteren Generation auf ein geteiltes Echo stoßen und ob diese gegebenenfalls erste Schwerpunkte für die nun folgenden weiteren Schritte setzen könnten.

Das konnten sie und taten es auch. Daniel Kölbl, Vorsitzender der Jungen Union, Torben Langhinrichs und Kiara Nowatzki freuten sich, feststellen zu können, dass den Senioren auch die Belange der jüngeren Generation am Herzen liegen. So möchten sie sich dafür einsetzen, dass die Abfahrtzeiten der Busse an den Schulen besser an die Unterrichtsschlusszeiten angepasst werden. Auch die vorgeschlagene 20-Minuten-Taktung der Linie 6661 im Tagesbetrieb bis um 23 Uhr (Uetersen-Tornesch) wird von den Seniorenbeiräten unterstützt. Festgestellt worden war auch, dass der Ortsteil Tornesch-Esingen nur sehr spärlich an den ÖPNV angeschlossen ist. Eine Verbesserung liegt den Seniorenvertretern ebenfalls am Herzen. Wünschenswert wäre zudem eine schnellere Direktverbindung zwischen Tornesch und Uetersen. Schließlich wurde der Vorschlag erarbeitet, Bedarfsbusse einzusetzen. Und mehr Kleinbusse. Denn viel zu oft führen die großen Gelenkbusse der KViP fast leer durch die Gegend, ist beobachtet worden.

Die Seniorenvertreter wollen sich nun grünes Licht von ihren Gremien holen und die konkreten Forderungen anschließend in Richtung Politik und KViP lenken. Vieles dürfte eine Frage der Bezahlung sein. Und es ist klar, dass dabei in erster Linie die beiden Kommunen ins (leere) Portemonnaie greifen müssen.

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