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Uetersener Nachrichten

23. August 2017 | 08:55 Uhr

Vorbild : Seltene Blutspendezahl erreicht

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Es sei sehr selten, Glückwünsche und Dank für eine 150. Blutspende auszusprechen, machte Michael Lozek, Referent für Öffentlichkeitsarbeit beim DRK-Blutspendedienst Nord-Ost deutlich. Und doch war er nach Heidgraben gekommen, um im Rahmen der jüngsten Blutspendeaktion genau diese Ehrung mit einer Urkunde und einer Blutspende-Ehrennadel vorzunehmen.

Im Beisein der Heidgrabener VampirNetten, die ehrenamtlich die Blutspendeaktionen in der Gemeinde organisieren und betreuen, überreichte er Hans-Peter Dreier die Auszeichnung, die mit einem Gutschein aus einem Modelleisenbahngeschäft ergänzt wurde. Denn Modelleisenbahnen, das Tüfteln und Zusammenbauen von Anlagen sind das große Hobby des 70-jährigen Torneschers. Dass er seine Ehrung nicht bei dem jüngsten DRK-Blutspendetermin in Tornesch erhielt, hat damit zu tun, dass er zu diesem Zeitpunkt erkrankt war. Und so verlegte er seine erste Blutspende in diesem Jahr nach Heidgraben und wurde dort geehrt und beschenkt.

Denn auch die Heidgrabener VampirNetten hatten ein Präsent parat und stimmten traditionell ihr Spender-Glückwunsch-Lied an. „150-mal Blut gespendet, wir ziehen den Hut und gratulieren Dir“, trällerten sie. Hans-Peter Dreier ist ihnen gut bekannt, denn wenn er die Blutspendetermine in Tornesch nicht wahrnehmen kann, dann kommt der Landschaftsgärtner in Rente gerne nach Heidgraben zur ehrenamtlichen Blutspende. „Viermal im Jahr spende ich Blut. Das ist ganz normal für mich. Ich mache das gerne, weil ich weiß, wie wichtig es ist. Wer es gesundheitlich kann, und das kann ich, sollte Blut spenden“, so Hans-Peter Dreier. Durch Bekannte ist er Anfang der 1970er Jahre zum Blutspenden gekommen und dabeigeblieben. „Wir sind für solche treuen und verlässlichen Blutspender sehr dankbar. Herr Dreier ist ein Vorbild für andere“, betont DRK-Mitarbeiter Michael Lozek.

Mindestens die 155. Blutspende will Hans-Peter Dreier noch bis zu seinem 72. Geburtstag, denn älter sollte ein Blutspender nicht sein, erreichen. „Wenn ich gesund bleibe, wird das wohl kein Problem sein, es zu schaffen“, weiß der treue Dauerspender. Meist kommt er nicht allein zur Blutspende. Auch seine Frau Heidi ist eine fleißige Teilnehmerin. Die 52-Jährige hat beim jüngsten Termin in Heidgraben ihre 83. Blutspende geleistet. Begeistert sind Heidi und Hans-Peter Dreier von der guten Atmosphäre, Betreuung und Bewirtung bei den Blutspendeaktionen in Tornesch und Heidgraben, denen sie weiterhin die Treue halten.

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erstellt am 21.Apr.2015 | 21:10 Uhr

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