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Klaus-Groth-Schule : Selbst pflanzen, säen und ernten

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

In diesen Tagen ist an der Klaus-Groth-Schule am Esinger Weg in unmittelbarer Nachbarschaft zur Schule ein Schulgarten entstanden. Angelegt haben ihn die Jugendlichen der Klassen 10c, 10d und 10f gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Deniece Reichwald, Inka Hogreve, Tanja Bethan-Gbandi und Anna Wille.

Das bereits mit Bäumen bewachsene und einst landwirtschaftlich genutzte Gelände, auf dem nun Beete angelegt, Beerensträucher und weitere Nutzbäume gepflanzt, ein Plattenweg verlegt, Vogelhäuschen angebracht und ein Gerätehaus aufgebaut wurden, stellte die Stadt der Schule zur Nutzung zur Verfügung. Im Rahmen der Vorhabenwoche an der Schule wurde nun fleißig gegraben und gepflanzt. Die meisten Kräuter, Beerensträucher, Blumenzwiebeln und Herbstblumen wurden von Eltern oder den Firmen Baumschule Stahl und Neumanns Gartenwelt gespendet.

Worauf beim Einpflanzen von Beerenstäuchern und Nussbäumen geachtet werden muss, wie Beete anzulegen und zu bepflanzen sind, erfuhren die Zehntklässler unter anderem bei einer Betriebsführung durch die Baumschule Stahl. Auch im naturwissenschaftlichen Unterricht waren die Jugendlichen auf ihre „gärtnerische“ Tätigkeit vorbereitet worden. Ihr Wissen in der Theorie war umfangreich, aber dass es in der Praxis gar nicht so einfach ist, ein Beet richtig anzulegen und dass Gartenarbeit anstrengend ist, stellten sie schnell fest. Nun hoffen die Zehntklässler, dass ihre Anpflanzungen gut gedeihen und im kommenden Jahr unter anderem Johannisbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Stachelbeeren und Nüsse geerntet werden können und im Frühjahr Krokusse und Tulpen blühen. Sie haben ihre Anpflanzungen mit Bezeichnungen versehen, denn künftig sollen alle Klassen im naturwissenschaftlichen Unterricht den Schulgarten nutzen und pflegen, so die Klassenlehrerin der 10f, Inka Hogreve. Sie hatte den Kontakt mit der Stadt für ein Schulgartengelände aufgenommen. „Natürlich wissen unsere Schüler, dass Obst und Gemüse nicht im Supermarkt wachsen. Aber selbst etwas anzupflanzen oder auszusäen, zu pflegen und zu ernten, schafft einen ganz anderen Bezug“, so die engagierte Lehrerin. Noch fehlen eine Umzäunung und ein Gartentor, aber auch darüber sei bereits mit der Stadt gesprochen worden, so Inka Hogreve. Ein Schild, dass der Garten zur KGS gehört, haben die Jugendlichen bereits am Eingang angebracht.

Heute wird die gärtnerische Arbeit mit einem kleinen Grillfest belohnt.

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erstellt am 25.Sep.2014 | 20:39 Uhr

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