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Aktiver Ortsverein : Seit 65 Jahren AWO Heidgraben

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Mehrmals in der Woche bietet der AWO-Ortsverein  Heidgraben seinen Mitgliedern Aktivitäten an: jeden Montag Yoga auf dem Stuhl, jeden Mittwoch Seniorengymnastik, jeden ersten Dienstag im Monat Volksliedersingen, jeden ersten und dritten Mittwoch im Monat den Handarbeitstreff, jeden letzten Donnerstag im Monat den Spiele-Nachmittag und jeden ersten Donnerstag im Monat das Radeln in die Umgebung.

Kinder ab zwei Jahren werden Montag bis Freitag von 8.30 bis 12.30 Uhr und Kinder von eineinhalb- bis zwei Jahren Montag- und Mittwochnachmittag in der AWO-Spielstunde von drei Erzieherinnen betreut. Das Betreuungsangebot für die „Großen“ gilt als kindergartenähnliche Einrichtung. Die Gemeinde bezuschusst die Kosten für diese AWO-Einrichtung, die eine wertvolle Ergänzung zum Kinderbetreuungsangebot vor Ort darstellt, mit 85 Prozent. Ins Leben gerufen wurde die AWO-Spielstunde 1984 von Inge Tesch als Mutter-Kind-Gruppe. 1984 wurde auch die Seniorengymnastik etabliert. Aus der Gruppe wurde aufgrund des Alters der damals teilnehmenden Damen dann später der Gesellschaftsspiele-Nachmittag, aber 2005 schlossen sich neue Damen unter der Leitung von Sabine Petzold zur Seniorengymnastik zusammen.

Seit 1982 steht Marion Sörensen der AWO Heidgraben vor. Als damals 33-Jährige war sie eine der jüngsten AWO-Vorsitzenden im Kreis Pinneberg. Schnell erlangte sie das Vertrauen ihrer AWO-Mitglieder und aktiven Helferinnen. Neue Ideen wie Modenschauen, Nostalgiebälle und 15 Jahre lang Basare mit bei AWO-Treffen angefertigten Handarbeiten führten zu einer Stärkung des Ortsverbandes. Noch heute richtet die AWO unter ihrer Schirmherrschaft Basare aus und betreuen die Helferinnen die Cafeteria, in der selbst gebackener Kuchen zugunsten der AWO-Spielstunde und der AWO-Seniorenarbeit verkauft wird. Ideenreich und engagiert ist die Mitarbeit des AWO-Ortsvereins im AWO-Kleeblatt, dem Zusammenschluss der AWO-Ortsvereine Tornesch, Uetersen, Moorrege und Heidgraben, bei verschiedenen Aktionen verbunden mit einem guten Zweck.

Groß ist der ehrenamtliche Einsatz der AWO-Helferinnen bei der Ausrichtung der jährlichen Seniorenweihnachtsfeier der Gemeinde oder auch bei anderen Veranstaltungen. „Ohne die treuen Helferinnen würde das alles nicht machbar sein. Wir können aufgrund der vielen Kompetenzen die Aufgaben auf verschiedene Schultern verteilen. Das klappt wunderbar und ich bin dafür sehr dankbar“, so Marion Sörensen. Und doch ist sie jeden Tag in Sachen AWO ehrenamtlich unterwegs. Denn der Ortsverein bringt sich auch in die Organisation von Seniorenausfahrten in Zusammenarbeit mit der Gemeinde und dem Sozialverband Heidgraben-Seestermühe ein und kümmert sich um die Auslastung der AWO-Treffräume im MarktTreff mit eigenen Angeboten beziehungsweise durch Vermietung auch für andere Vereine und Institutionen oder private Nutzung.

120 Mitglieder gehören aktuell der AWO Heidgraben an. Im Monat wird nur ein Mindestbeitrag von 2,50 Euro fällig. Jüngere Mitglieder zu gewinnen und in die aktive ehrenamtliche Arbeit einzubinden, ist nach wie vor ein großes Anliegen von Marion Sörensen und ihren Mitstreitern. Denn sie haben in den vergangenen Jahrzehnten dafür gesorgt, dass der AWO-Ortsverein mittlerweile seit 65 Jahren besteht und möchten ihn auch für die Zukunft gut aufstellen.

Gemütlicher Geburtstags-Kaffeenachmittag

Alle 120 Mitglieder des Ortsvereins werden eingeladen, um auf 65 Jahre AWO Heidgraben anzustoßen. Die „Geburtstagsfeier“ ist für Sonnabend, 5. September, vorgesehen und beginnt um 15 Uhr im Gemeindezentrum.

Bei Kaffee und Kuchen wird die AWO-Vorsitzende Marion Sörensen die Historie der AWO Heidgraben Revue passieren lassen und über die aktuellen Aktivitäten berichten. Auch Fotos zu den Bereichen, die die AWO Heidgraben ausmacht, werden gezeigt. „Es soll ein gemütlicher Kaffeenachmittag werden“, freut sich Marion Sörensen auf viele Gespräche, Erinnerungen und neue Ideen für die AWO-Arbeit. Als ebenfalls geladene Gäste werden unter anderem Vertreter der Heidgrabener Politik und der Vereine, Pastorin Almuth Bretschneider und auch Vertreter des AWO-Kleeblatts erwartet.

Nach dem etwa zweistündigen Beisammensein im Gemeindezentrum werden die Gäste in die AWO-Räume im MarktTreff gebeten. Denn auch auf „Ein Jahr AWO-Treff-räume“ soll angestoßen werden.

Alle, die die Räume noch nicht kennen, haben dann Gelegenheit, sie sich anzusehen und zu erfahren, wie universell sie genutzt werden.

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erstellt am 20.Aug.2015 | 17:08 Uhr

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