Jahresversammlung der Angler : Sehr wichtig für das Gemeinwohl

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Zur Jahresversammlung im Hotel Krögers Gasthof in Tornesch konnte Siegfried Stockfleth, Präsident des Sportangelvereins Uetersen, Wolfgang Behring, den Ersten Stadtrat aus Uetersen, begrüßen. Behring war stellvertretend für Bürgermeisterin Andrea Hansen gekommen, die zeitgleich die Grußworte der Stadt an anderer Stelle überbringen durfte. Es war das Wochenende der Versammlungen.

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23. Januar 2012, 21:33 Uhr

Behring sagte, dass es bei der Stadt gute Sitte sei, die Vereine in den Monaten Januar und Februar zu besuchen und damit zum Ausdruck zu bringen, wie wichtig die Vereine für das Gemeinwohl seien. Angler würden, so Behring weiter, aktiven Umweltschutz leisten und das im Austausch zwischen Jung und Alt. Allen Anglern wünschte Behring für 2012 ein kräftiges „Petri heil“!

„Danke, dass Sie erkannt haben, dass wir nicht nur Fische fangen, sondern auch Naturschutz betreiben“, lobte Stockfleth die Worte des Stadtrats.

Bestandteil von Jahresversammlungen sind Ehrungen verdienter Mitglieder. Beim SAV Posenkieker galt es, langjährige Aktive auszuzeichnen. Helmut Girnus, Horst Manthei und Günter Straßburger gehören den Posenkiekern seit 35 Jahren an, Harald Klintworth und Klaus Wendt fühlen sich dem Angelsport sogar bereits seit 40 Jahren verpflichtet. Ferner galt es eine Premiere zu würdigen. Es sei das erste Mal in der Vereinsgeschichte, dass der beste Angler aus der eigenen Jugendabteilung hervorgegangen sei, so Stockfleth, der Nils Kummer nach vorne bat, um ihm die Würde des Anglerkönigs auszuhändigen. Die Königskette muss Kummer nun bei allen offiziellen Anlässen der Angler tragen. „Sonst kostet es eine Runde“, so Stockfleth zu den mehr als 80 anwesenden Mitglieder. Das Jahr sei sehr gut verlaufen, fasste Stockfleth 2011 zusammen. „Alles, was wir uns vorgenommen haben im Vorstand, hat geklappt.“ Das Algenproblem im Lander sei Geschichte. Die Fische hätten die Burgunderblutalge gut überstanden. Ebenso positiv verliefen die Berichte der Kassen-wartin, des Hauptgewässerwartes und des Sportwartes. So konnte es zügig weitergehen in der Tagesordnung. Und auch die Wahlen zum Vorstand waren keine Hürde. Schatzmeisterin bleibt Barbara Henke, Michael Mitsching wurde Zweiter Vorsitzender und bleibt zudem stellvertretender Kassenwart. Neuer Hauptgewässerwart ist Nico Giese.

Nun war es Stockfleths Aufgabe, den Mitgliedern das neue Landesfischereigesetz zu erklären. Das Setzkescherverbot ist aufgehoben worden. Für viele Angler ist das längst überfällig gewesen. Ärgerlich sei, so Stockfleth, ein anderer Punkt der Gesetzesänderung: „Jeder Angler, der aus einem anderen Bundesland kommt und in Schleswig-Holstein angeln möchte, muss ab sofort eine Fischereiabgabe in Höhe von zehn Euro pro Jahr entrichten. Diese Abgabe muss zusätzlich zu der bereits entrichteten Fischereiabgabe in seinem eigenen Bundesland gezahlt werden“, so Stockfleth. Wie genau das Prozedere ablaufen soll, wo zum Beispiel die Fischereiabgabemarke eingeklebt wird, sei noch nicht klar. Stockfleth: Die Politiker haben wohl über etwas abgestimmt, das sie nicht verstanden haben.“ Denn während der vorausgegangenen Beratungen sei von den zusätzlichen zehn Euro keine Rede gewesen. Sie seien, so der SAV-Präsident, zudem touristenunfreundlich.

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