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Uetersener Nachrichten

23. Oktober 2017 | 20:07 Uhr

Fußball : Sehr einseitig

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Mit einer Viertelstunde Verspätung begann am Sonntagmittag das Derby der Kreisklasse 4 zwischen den 2. Herren des TSV Heist und den 2. Herren des Heidgrabener SV: Da der angesetzte Schiedsrichter nicht erschien, pfiff ein Spieler aus dem Heistmer Alt-Herren-Team. An der Hamburger Straße waren die Hausherren von Beginn an überlegen.

shz.de von
erstellt am 21.Aug.2012 | 21:06 Uhr

Martin Brügmann sorgte mit seinem 1:0 dafür, dass sich dies früh auch im Ergebnis ausdrückte (12.). Nach dem 2:0 von Sascha Krohn (31.) war es kurz vor der Pause erneut Brügmann, der sich mit einer schönen Einzelleistung durch die Gäste-Abwehr hindurchdribbelte und auf 3:0 erhöhte (44.). „In unserem Zusammenspiel gab es immer wieder schöne Kombinationen“, so TSV-Trainer Hans-Jürgen Schulze, der jedoch einschränkend hinzufügte: „Allerdings hat der Gegner dies auch zugelassen!“

HSV-Coach Benjamin Köhnke gab ebenfalls unumwunden zu, dass sein Team viel zu wenig Gegenwehr zeigte: „Wir sind von Anfang an überhaupt nicht ins Spiel gekommen – und im Vergleich zum Gegner fehlte es uns an Bewegung und am nötigen Kampfeswillen!“ Als die zweite Halbzeit gerade einmal zwölf Minuten alt war, erhöhte Brügmann mit seinem vierten Tor des Tages auf 4:0. Dass dies bereits den Endstand bedeutete, lag vor allem daran, dass die „Heistmer Jungs“ in der letzten halben Stunde Großchancen en masse vergaben. Liga-Leihgabe Christian Möhle köpfte nach einem Eckstoß von Hauke Suhl eigentlich klug gegen die Laufrichtung von HSV-Keeper Christoph Rosin, der Ball strich aber knapp über die Latte (61.). Dann konnte Gäste-Verteidiger Klaas Böke den Ball nach einer Brügmann-Rechtsflanke soeben noch vor Sascha Krohn wegköpfen (66.), ehe Benjamin Wörmcke kurz vor der Strafraumgrenze gefoult wurde, als er gerade zum Torschuss ansetzte (69.). „Ich schieße“, rief Sascha Krohn gleich nach dem Freistoß-Pfiff – doch den großen Worten folgten nicht die passenden Taten, da er den Freistoß in die Heidgrabener Abwehrmauer und den Nachschuss deutlich über die Latte setzte. Als Suhl in der 72. Minute alleine vor Rosin auftauchte, schob er den Ball aus zehn Metern rechts vorbei – allerdings hätte dieses Tor sowieso nicht gezählt, da der Referee Suhl im Abseits gesehen hatte. „Am Ende war das Ergebnis noch schmeichelhaft für Heidgraben“, so Schulze, der betonte: „Wir hätten das Resultat noch deutlich in die Höhe schrauben können – aber nach dieser grenzwertigen Hitzeschlacht bin ich auch mit dem 4:0 sehr zufrieden!“

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