Katholische Kirche : Segnung der Autos

4092241_800x541_5391ee12dae0b.jpg

Am 13. Juli findet in Uetersen erstmals eine so genannte Fahrzeugsegnung statt. Diese fußt auf einer langen Tradition innerhalb der katholischen aber auch der orthodoxen Kirche. Mit dieser werden Fahrzeuge aller Art bedacht, um für ihren Gebrauch Schutz und Heil von Gott zu erbitten.

shz.de von
06. Juni 2014, 18:34 Uhr

Der Segen, der Autofahrern nun auch am 13. Juli nach der Heiligen Messe an der Sophienstraße zuteil werden kann, wird von Diakon Thomas Kleibrink durch das Segensgebet aus dem Benediktionale gespendet. Dabei werden die Autos, die die Straße gegen 10.20 Uhr passieren, zudem mit Weihwasser besprengt.

Warum diese besondere Form der Segnung? Die sechswöchigen Sommerferien stehen vor der Tür. Viele verreisen mit ihrem Pkw. Durch den Segen Gottes sollen die Insassen dieser Autos vor Gefahren geschützt werden.

Es ist generell möglich, die Fahrzeuge bei der Segnung einem Schutzpatron zu unterstellen. Häufig gewählter Schutzpatron ist der Heilige Christophorus, einer der vierzehn Nothelfer. Er ist Schutzheiliger der Reisenden.

Vom Patronat des Christophorus leiten sich übrigens auch die verbreiteten Christophorusmedaillen und -plaketten ab, die in Autos befestigt werden können. Rettungshubschrauber in Deutschland haben darum die Kennung „Christoph“. Die Heilige Messe in der Christkönigskirche beginnt um 9.30 Uhr. Der Besuch steht allen Menschen frei.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert