Hallenfußball : Sechster beim Masters

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Ein Sieg und zwei Niederlagen bedeuteten für die 1. Frauen des FC Union Tornesch am Sonntag, dass sie beim „3. Frauen-Hallenmasters um den Möbel-Schulenburg-Pokal 2015“ des Hamburger Fußball-Verbandes den sechsten Platz von acht Teams belegten. FCU-Coach Mahdi Habibpur war damit keinesfalls zufrieden: „Bei diesem Turnier wäre es einfacher als im letzten Jahr gewesen, das Finale zu erreichen“, sagte Habibpur in Erinnerung an den 12. Januar 2014, an dem seine Tornescherinnen den Endspiel-Einzug erst im Halbfinale knapp verpasst hatten.

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14. Januar 2015, 18:57 Uhr

Die diesjährige Hamburger Hallenmeisterschaft begann für die Union-Frauen mit einer 0:3-Niederlage gegen den klassenhöheren FC Bergedorf 85 (Regionalliga) denkbar schlecht. FCU-Keeperin Ronja Krohn musste nach einem Fernschuss von Anna Hepfer früh hinter sich greifen (2. Minute), bewahrte ihr Team danach aber vor einem höheren Rückstand. 0:6 lautete das Torschussverhältnis nach sechs Minuten aus Sicht der Tornescherinnen, die kurz vor der Pause auch das 0:2 kassierten (Fabienne Stejskal/7.). Mareike Meyer traf zum klaren 0:3-Endstand (14.) und Habibpur tadelte: „Diese Partie haben wir komplett verschlafen!“

Eine deutlich verbesserte Vorstellung boten die FCU-Frauen eine gute Stunde später gegen ihren Verbandsliga-Rivalen TSC Wellingsbüttel. „Da haben wir perfekt gezeigt, was wir können“, lobte Habibpur. Zwar musste Krohn schon nach vier Sekunden (!) den ersten TSC-Torschuss parieren, doch danach bestimmte Habibpurs Team das Geschehen in der Sporthalle Hamburg. Alina Wachter nach einem Eckstoß in die lange Ecke (7.) sowie Josefin Lutz mit einer akrobatischen Einlage (8.) sorgten per Doppelschlag für die 2:0-Pausenführung. In der Schlussminute stellte erneut Lutz den 3:0-Endstand her.

Nun hätte den Tornescherinnen im letzten Gruppenspiel gegen den Titelverteidiger Hamburger SV (Regionalliga) ein Unentschieden zum Halbfinal-Einzug genügt. „Wir haben aber arrogant gespielt“, so Habibpur, der feststellte: „Unsere Mädels wollten den HSV unbedingt schlagen, weshalb sie viel zu offensiv agiert und dem Gegner damit zwei Tore geschenkt haben!“ Während die Union-Frauen beste Chancen vergaben, nutzten Fjolla Gara nach einer Ecke (11.) sowie Hanna Dieckhoff (12.) für den HSV zwei Fehler der FCU-Abwehr eiskalt aus.

So wurden die Tornescherinnen nur Gruppen-Dritter. Für Habibpur war es auch kein Trost, dass sein Team an den beiden Finalisten (im Endspiel entthronte Bergedorf die HSV-Frauen mit einem 4:1-Sieg) scheiterte: „Ich bin enttäuscht, denn es wäre mehr möglich gewesen“, so Habibpur, der sein Team am gestrigen Mittwochabend bereits zur ersten Übungseinheit im Freien bat.

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