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Heidgrabener Sportverein : Sechs Sparten mit 1057 Mitgliedern

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

In umfangreichen Jahresberichten erläuterten Manfred Langer, Erster Vorsitzende des Heidgrabener Sportvereins, und seine Spartenleiter auf der Jahresversammlung die vielen Aktivitäten und sportlichen Erfolge des Vereins im Jahr 2011. Und was den Vorsitzenden besonders freute, er konnte vermelden, dass die Zahl der Mitglieder wieder gestiegen ist. Aktuell gehören dem Verein 1057 Sportlerinnen und Sportler an und das sind 22 mehr als im Jahr zuvor.

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erstellt am 15.Mär.2012 | 20:29 Uhr

Was die finanzielle Situation betrifft, so machte Manfred Langer deutlich, dass „die Kosten davonlaufen“. Das Minus von 10140 Euro werde zwar noch durch zu erwartende Einnahmen aus dem Tennisbereich in Höhe von 3000 Euro und Merchandising-Produkten in Höhe von 2000 Euro gemildert, trotzdem würden die dann 5000 Euro Minus zu denken geben. „Die Personalkosten laufen uns davon. Wir haben 40 Übungsleiter und jedem Fußballtrainer einen Helfer an die Seite gestellt“, erklärte Manfred Langer. Aber er hatte gleich eine gute Nachricht parat: Die Fußballtrainer verzichten freiwillig auf zwei Monate Übungsleiterentschädigung. Aus anderen Sparten sei Ähnliches signalisiert worden. Und auch der neue Platzwart, der bislang höher entschädigt wurde als sein Vorgänger, zeige sich solidarisch. „Wir als Vorstand erledigen unsere Arbeit ohne jegliche Aufwandspauschale“, machte Manfred Langer den Vereinsmitgliedern deutlich. Er informierte die Mitglieder, dass der Vorstand für Übungsleiter einen Ehrenkodex beschlossen hat, und der Verein damit kreisweit Vorreiter ist. „Andere denken darüber noch nach. Wir haben den Kodex bereits beschlossen“.

Sorge sprach aus seinen Worten, was die Versorgung des Vereins mit Fußballplätzen betrifft. „Wir verlieren einen Platz durch ein Bauvorhaben und müssen nun befürchten, dass der Platz nicht ersetzt wird. Wir brauchen aber drei Plätze und sie wären von den Gegebenheiten auch umsetzbar. Wir haben viele Gespräche mit der Politik geführt und vertrauen unserem Ehrenvorsitzenden und Bürgermeister, dass er uns unterstützt“, so Langer. Er machte deutlich, dass der Verein mit Eigenhilfe und Kapital alles dafür tun werde, um drei Plätze vorhalten zu können. Denn die Sorge besteht, dass Fußballer in den FCU Tornesch abwandern, wenn dort die neue Sportanlage zur Verfügung steht. Aus der Fußballsparte gab es Kritik an dem aktuellen Zustand der Plätze.

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